Barça stürmt erneut gegen schiedsrichter: eskandalös nach champions-league-k.o.
Barcelona hat reagiert – und zwar mit Nachdruck. Nur zwei Tage nach dem bitteren Aus in der Champions League gegen Atlético Madrid hat der FC Barcelona erneut eine Beschwerde bei der UEFA eingereicht. Der spanische Meister wirft den Schiedsrichtern massive Fehlentscheidungen vor, die den Ausgang des Duells maßgeblich beeinflusst haben sollen.
Die katalanen sehen sich ungerecht behandelt
Nachdem der Einspruch von Trainer Hansi Flick bezüglich einer Handspielsituation im Hinspiel bereits abgewiesen wurde, veröffentlichte Barcelona eine scharfe Stellungnahme. Der Verein argumentiert, dass in beiden Spielen des Viertelfinales gravierende Schiedsrichterfehler begangen wurden, die nicht den geltenden Spielregeln entsprachen. Die Katalanen beklagen eine „fehlerhafte Anwendung der Regeln und ein unzureichendes Eingreifen des Video-Schiedsrichterassistenten (VAR) in eindeutig wichtigen Situationen“.
Besonders brisant: Barcelona sieht sich durch zwei potenzielle Elfmeter-Situationen benachteiligt, bei denen der VAR offenbar versagt hat. Die Tatsache, dass der FC Barcelona beide Spiele mit zehn Spielern beenden musste, aufgrund von Platzverweisen für Pau Cubarsí und Eric García, verschärft die Situation zusätzlich. „Die Häufung dieser Fehler hatte einen direkten Einfluss auf den Spielverlauf und das Endergebnis der Begegnung und verursachte dem Verein erheblichen sportlichen und finanziellen Schaden“, so der Verein in seiner Erklärung.

Laporta spricht von „unerträglicher schande“
Vereinspräsident Joan Laporta ließ seiner Enttäuschung im Anschluss an die Niederlage im Rückspiel in Madrid freien Lauf: „Die Schiedsrichterleistung war eine unerträgliche Schande.“ Er kündigte bereits an, die Beschwerde erneut zu lancieren und die Zusammenarbeit mit der UEFA anzubieten, um das Schiedsrichtersystem zu verbessern. Barcelona fordert eine strengere, fairere und transparentere Anwendung der Regeln, um solche Situationen in Zukunft zu vermeiden.
Die UEFA hatte die ursprüngliche Beschwerde des fünfmaligen Champions-League-Siegers bereits als unzulässig abgewiesen. Ob die erneute Beschwerde Erfolg haben wird, bleibt abzuwarten. Doch eines ist klar: Barcelona kämpft für Gerechtigkeit – und will die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Der Ausgang dieser Auseinandersetzung könnte weitreichende Konsequenzen für das Schiedsrichterwesen im europäischen Fußball haben.
