Barça meldet erneut beschwerde nach champions-league-k.o.: schiri-chaos im fokus
Barcelona hat nach dem schmerzhaften Ausscheiden aus der Champions League gegen Atlético Madrid erneut die UEFA eingeschaltet. Nur zwei Tage nach dem Ausscheiden im Viertelfinale, das die Katalanen mit 3:2 über zwei Spiele verloren, liegt nun ein formeller Protest vor – ein Zeichen der Frustration über umstrittene Schiedsrichterentscheidungen.
Kritik am var-system und fragwürdigen entscheidungen
Der FC Barcelona sieht das Spiel in mehreren Schlüsselszenen durch fehlerhafte Schiedsrichterentscheidungen beeinflusst. In einer Pressemitteilung des Vereins wird klargestellt, dass es sich dabei nicht nur um eine isolierte Fehlentscheidung handelte, sondern um eine kumulative Wirkung, die den Spielverlauf und letztendlich das Ergebnis negativ beeinflusste. „Der Klub ist der Ansicht, dass über beide Spiele hinweg mehrere Schiedsrichterentscheidungen getroffen wurden, die nicht den Spielregeln entsprachen.“
Der Fokus liegt dabei auf dem Hinspiel, bei dem Barcelona im eigenen Stadion mit 0:2 unterlag. Ein besonders strittiger Moment war die Situation in der 54. Minute, als Atlético-Verteidiger Marc Pubill den Ball nach einem Pass von Torwart Juan Musso aufnahm, um einen Abstoß auszuführen. Barça argumentiert, dass Musso den Ball bereits korrekt für einen Abstoß freigegeben hatte, was zu einem Elfmeter und einem möglichen Gelb-Rot für Pubill geführt hätte. Im Rückspiel stehen die Entscheidungen rund um den Platzverweis von Eric Garcia sowie zwei weitere potenzielle Elfmeterentscheidungen im Visier.
Lo que nadie cuenta es, dass diese Beschwerde nicht die erste innerhalb kurzer Zeit ist. Bereits nach dem Hinspiel hatte Barcelona Einspruch bei der UEFA eingelegt. Die Uefa wies diese Beschwerde jedoch bereits zurück. Nun versucht der Verein erneut, die Aufmerksamkeit auf die Notwendigkeit einer Verbesserung des Schiedsrichter-Systems zu lenken. „Der Klub beabsichtigt mit der Beschwerde, das Schiedsrichtersystem zu verbessern, um eine strengere, gerechtere und transparentere Anwendung der Spielregeln zu gewährleisten“, heißt es in der Erklärung.
Die Beschwerde soll nicht die Wiederholung des Spiels erreichen, sondern vielmehr dazu beitragen, die Qualität der Schiedsrichterleistungen zu erhöhen. Es bleibt abzuwarten, ob die UEFA diesmal anders reagiert als beim ersten Anlauf. Die Affäre zeigt deutlich, wie sehr die katalanische Mannschaft unter den umstrittenen Entscheidungen in der Champions League gelitten hat – und wie entschlossen sie ist, das System zu hinterfragen.

Hansi flicks deutliche worte nach dem ausscheiden
Auch Bayern Münchens Trainer Hansi Flick äußerte sich nach dem Ausscheiden gegen Real Madrid kritisch. „Der VAR war sehr auf Atlético ausgerichtet. Es war ein Deutscher, danke Deutschland“, polterte er in der anschließenden Pressekonferenz, wobei er in den Raum grüßte. Diese Äußerungen unterstreichen die allgemeine Frustration über die Arbeit des VAR-Systems in europäischen Top-Spielen.
Die UEFA steht nun vor der Herausforderung, Barcelonas Beschwerde zu prüfen und zu entscheiden, ob eine Überprüfung der Schiedsrichterentscheidungen notwendig ist. Die Entscheidung wird nicht nur die Zukunft des FC Barcelona beeinflussen, sondern auch Auswirkungen auf die Glaubwürdigkeit des gesamten Schiedsrichter-Systems haben.
