Barça jagt lewandowski-nachfolger: london ruft lautstark!

Der FC Barcelona befindet sich in einer fieberhaften Transferphase: Nach dem Aus von Robert Lewandowski muss ein würdiger Nachfolger gefunden werden. Die Suche ist intensiv, die Liste der Wunschkandidaten lang – und die Katalanen scheinen sich nun verstärkt auf die Premier League zu konzentrieren.

London als schlüssel zur offensive?

London als schlüssel zur offensive?

Während die Namen Julián Álvarez (Atlético Madrid) und Harry Kane (FC Bayern) seit einiger Zeit heiß gehandelt werden, scheint sich Barça nun auf eine andere, kostengünstigere Option zu konzentrieren: João Pedro vom Chelsea FC. Ein Treffen mit dem Spielerberater fand bereits im Wembley-Stadion statt, während Chelsea im FA-Cup-Finale gegen Manchester City antrat.

Laut „Mundo Deportivo“ war es nicht das erste Signal, sondern eine gezielte Beobachtung. Deco, Barças Sportdirektor, reiste gemeinsam mit Bojan Krkic und João Amaral nach London, um die Gespräche bezüglich eines Transfers von Pedro voranzutreiben. Die Katalanen sehen in ihm eine vielversprechende, finanziell überschaubarere Alternative zu Álvarez, dessen Ablöse vermutlich die 100-Millionen-Euro-Marke knacken würde.

Die Faszination für Álvarez bleibt jedoch ungebrochen. Trainer Diego Simeone deutete erst kürzlich an, dass der argentinische Weltmeister Atlético im Sommer verlassen könnte. „Er ist alt genug, um zu wissen, was er tun wird“, so Simeone, was die Spekulationen um einen Wechsel weiter anheizt. Arsenal, PSG und selbst Barça zeigen weiterhin großes Interesse an Álvarez – ein Wettbieten, das den Preis in die Höhe treiben könnte.

Barça hofft auf einen Dominoeffekt: Sollte Álvarez selbst aktiv einen Wechsel forcieren, könnte Atlético gezwungen sein, die Forderungen zu senken. Doch ob die Rojiblancos dieses Spiel mitspielen, bleibt abzuwarten. Die Verhandlungen um João Pedro gestalten sich hingegen zügig, obwohl Chelsea für den 24-jährigen Brasilianer mindestens 70 Millionen Euro fordern wird. Ein Transfer von Pedro würde nicht nur die Offensive verstärken, sondern auch das finanzielle Risiko für den FC Barcelona deutlich reduzieren.