Barça jagt asllani: 25-millionen-deal für lewandowski-erben rückt näher

Der FC Barcelona hat seinen Blick auf Fisnik Asllani gerichtet – und das nicht aus Spaß. Sein Berater bestätigt offiziell: Die Katalanen wollen den 23-jährigen Hoffenheimer. Ein Anruf ist bereits geführt, eine Kaufoption zwischen 25 und 29 Millionen Euro liegt auf dem Tisch. Für einen Klub, der erst kürzlich seine Schuldenbremse lockerte, ist das kein Pappenstiel, sondern ein Statement.

Warum ausgerechnet jetzt der kosovo-berliner ins visier rückt

Die Antwort steht im Spielberichtsbog von Elversberg. 19 Tore, neun Vorlagen in 33 Partien – Asllani verwandelte die 2. Liga in seine persönliche Schießbude. Zurück in Hoffenheim legte er direkt nach: 17 Scorerpunkte in 28 Pflichtspielen. Zahlen, die in Barcelona nicht ungelesen bleiben. Dort wartet Robert Lewandowski mit 37 Jahren auf einen Nachfolger, der nicht gleich wieder die Gehaltsliste sprengt.

Der Pole soll zwar bleiben, aber künftig deutlich weniger verdienen. Genau hier setzt Asllani an: Ein frisches Gesicht, ein moderner Preis. Kein Wunder, dass der Name Karl Etta Eyong vom Levante inzwischen in den Hintergrund rutscht. Der Kameruner steckt in einem Formloch, Asllani dagegen im Aufwind. Selbst Julián Álvarez von Atlético, mit 90-Millionen-Bewertung ein Edeltransfer, wirkt plötzlich teuer.

Was der deal für hoffenheim bedeutet

Was der deal für hoffenheim bedeutet

Die TSG steht vor der Quadratur des Kreises: Ein Eigengewächs auf dem Sprung, aber die Kasse klopft. 30 Millionen Marktwert laut Transfermarkt, 25 bis 29 Millionen auf dem Tisch – ein Unterschied, der sich schnell schließen kann. Verkaufen oder selbst behalten? Die Entscheidung fällt spätestens im Sommer. Denn wenn Barça einmal einen Jäger entsandt hat, zieht der sich selten zurück.

Für Asllani selbst ist die Rechnung einfach: Ein Angebot aus dem Camp Nou ist kein Alltag, sondern ein Lebenslauf in Großbuchstaben. Ob er in Barcelona wirklich sofort spielt oder erst einmal die Bank drückt, spielt für sein Image kaum eine Rolle. Der Weg ist das Ziel – und der führt gerade über den Rhein-Neckar-Kreis hinaus in die Liga der Sonne.