Badosa schlägt zurück: katalanin eröffnet sandplatz-saison mit sieg
Paula Badosa lacht wieder. Nach Monaten volles Frust, Schmerz und Selbstzweifel schlug die 26-Jährige in Charleston Kayla Day 6:4, 6:3 – ein Ergebnis, das weit mehr ist als nur ein Einzelsieg im WTA-500-Debüt auf grünem Amerikaner-Ton.

Sakkari wartet: duell der wiedergänger
Im Achtelfinale trifft Badosa auf Maria Sakkari. Die Griechin, einst Top-5, ist nur noch die Nummer 36 der Welt – doch die Rangliste zählt wenig, wenn zwei ehemalige Powerfrauen ums Selbstvertrauen kämpfen. „Dieser Sieg bedeutet mir alles“, sagte Badosa direkt nach Matchball, das Knie noch voller Kinesiotape. „Letztes Jahr musste ich hier verletzt aufgeben. Heute bin ich zurück – und bleibe.“
Spanien schickt parallel eine neue Generation ins Rennen. Rafa Jódar, frisch in den Top-100, demolierte in Marrakesch Dusan Lajovic mit 6:4, 6:3. Der 22-jährige Madrider trifft nun auf den Tschechen Tomas Machac, Turnier-Vierter. Keine leichete Aufgabe, doch Jódar spielt ohne Netz: „Ich hab nichts zu verlieren, nur zu gewinnen.“
In Bukarest rettete Dani Mérida mit Abbruchkelle: Der 21-Jährige wehrte gegen Otto Virtanen Matchball ab, siegte 7:6, 5:7, 7:5. Adrian Mannarino wartet im Hauptfeld – ein Duell zwischen Generation Z und Millennial-Touch. Dazwischen liegt nur eine Frage: Wer schafft als nächster den Sprung unter die besten 100?
Die Antwort liefert Pedro Martinez nicht. Der Valencianer kassierte gegen Daniel Altmaier nur fünf Games, verabschiedete sich mit 1:6, 4:6. Roberto Bautista erlebte dieselbe Demütigung: Titouan Droguet fegte ‚Bauti‘ in drei Sätzen vom Court. Altmaier und Droguet sind keine Hauptranglisten-Giganten, aber auf Sand plötzlich Monster.
Fazit: Spanien startet mit gemischten Karten in die Terre-battue-Saison. Badosa liefert das emotionale Highlight, Jódar und Mérida liefern den Nachwuchs-Hoffnungsschimmer. Die Kampagne läuft – und der rote Staub hat erst begonnen, Geschichten zu schreiben.
