Badosa: ex-beziehung mit tsitsipas belastet wimbledon-auftritt
Wimbledon – Paula Badosa, eine der vier spanischen Teilnehmerinnen im Damen-Einzel, scheint mit persönlichen Problemen zu kämpfen. Der frühere Schlagabtausch mit Stefanos Tsitsipas, der sich in pikanten Details manifestiert, überschattet ihren Auftritt bei den prestigeträchtigen Londoner Championships.

Die schatten der vergangenheit
Die 28-jährige Spielerin aus Begur, die aktuell auf Platz 140 der Weltrangliste notiert ist, trifft in der ersten Runde auf die US-Amerikanerin Emma Navarro. Doch die sportliche Herausforderung ist offensichtlich nicht ihre einzige Sorge. Badosa hat in den vergangenen Tagen öffentlich über die toxische Natur ihrer Beziehung mit Tsitsipas gesprochen, wobei sie von „vielen, vielen Giftstoffen“ berichtete. Andere Spielerinnen im Damentennis bestätigten ihre Aussagen.
„Ich habe es gesagt und andere Spielerinnen haben es bestätigt, denn wenn man im Kreislauf ist, kennt man sich alle“, erklärte Badosa. „Ich möchte nicht mehr darüber sprechen und keine weiteren Erklärungen abgeben. Alles kommt ans Licht. Es ging nicht nur um Verletzungen, sondern um viel mehr dahinter, was mich und mein Umfeld ein Jahr lang belastet hat. Es war sehr schwierig. Es gab eine Phase, in der ich wieder zu mir selbst fand und die Kraft hatte, über das, was ich durchgemacht habe, zu sprechen. Viele konnten sich damit identifizieren.“
Ein virales Video zeigt Badosa während eines Matches in Wimbledon, wie sie applaudiert, während Tsitsipas sich umdreht, um einen Blick auf seine Ex-Freundin zu werfen. Badosa kommentierte das Video trocken: „Es wurde mir geschickt. Mein Gesicht sagt alles. Dieses Video ist die Zusammenfassung. Wer in der Nähe war, weiß, was ich meine.“ Das Bild spricht Bände: Eine offensichtliche Anspannung und ein unausgesprochenes Unbehagen liegen in der Luft.
Badosa hat betont, dass sie ein „eigenen Charakter“ besitzt und den „Abschluss“ eines schwierigen Kapitels ziehen möchte. „Ich will weitergehen und diese Person nicht mehr erwähnen“, so die Spanierin. Ihre Konzentration liegt nun klar auf dem Tenniscourt, aber die Narben der Vergangenheit scheinen noch tief zu sitzen.
Die Zuschauer werden beobachten, ob Badosa die emotionalen Turbulenzen hinter sich lassen und in Wimbledon ihr volles Potenzial abrufen kann. Eines ist jedoch sicher: Der Schatten der vergangenen Beziehung wird ihr sicher noch eine Weile begleiten und ihre Leistungen beeinflussen.
