Ayuso kehrt zurück: itzulia wird zur bewährungsprobe

Juan Ayuso, der junge Star der Lidl-Trek Mannschaft, steht vor seinem Comeback. Nach dem bitteren Rückschlag durch den Sturz bei der Paris-Niza, in dem er noch die Führung verlor, soll die Itzulia Baskiatour (6. bis 11. April) nun seine Rückkehr auf die höchste Ebene des Radsports bestätigen. Ein Rennen, das mehr ist als nur eine Etappe – es ist ein Test für seine mentale Stärke und körperliche Fitness.

Ein luxusfeld der konkurrenz

Die Itzulia verspricht ein duftendes Fahrerfeld. Neben Ayuso, der als einer der großen Favoriten gilt, sind absolute Weltklasse-Athleten am Start. Primoz Roglic, der zweimalige Toursieger, wird ebenso erwartet wie Isaac del Toro, der aktuell die Form seines Lebens präsentiert. Paul Seixas, der aufstrebende Franzose, könnte hier seine ersten großen Erfolge einfahren. Doch der Druck ist enorm.

Die baskische Etappe ist berüchtigt für ihre anspruchsvollen Anstiege und schnellen Abfahrten. Für Ayuso wird es entscheidend sein, seine Stärken in den Bergen auszuspielen und gleichzeitig taktisch klug zu agieren. Die Konkurrenz schläft nicht: Mikel Landa, Cian Uijtdebroeks, Pello Bilbao und Ben Healy werden alles daran setzen, dem jungen Spanier das Leben schwer zu machen. Die Teams Soudal Quick-Step, Movistar, Bahrain Victorious und Education First bringen schlagkräftige Mannschaften mit.

Eine tour voller herausforderungen

Eine tour voller herausforderungen

Insgesamt 810,3 Kilometer und 16.712 Höhenmeter erwarten die Fahrer. Auf sechs Etappen warten 29 Bergwertungen, darunter vier der ersten Kategorie, sieben der zweiten und achtzehn der dritten Kategorie. Die Itzulia ist ein Rennen, das Ausdauer, Technik und taktisches Geschick erfordert.

Etappen im detail: ein überblick

Etappen im detail: ein überblick

Die erste Etappe, ein 13,9 Kilometer langes Einzelzeitfahren in Bilbao, wird den ersten Eindruck vermitteln. Die zweite Etappe führt von Pamplona nach Cuevas de Mendukilo und bietet 3.300 Höhenmeter in einem stetigen Auf und Ab. Die dritte Etappe, ein Rundkurs von Basauri nach Basauri, ist mit fast 2.900 Höhenmetern eine weitere Tortur für die Beine. Die vierte Etappe von Galdakao nach Galdakao ist mit über 3.200 Höhenmetern eine weitere Gelegenheit für taktische Spielchen. Die fünfte, und vermeintlich entscheidende, Etappe nach Eibar mit 3.841 Höhenmetern ist die Königsetappe. Und schließlich die sechste und letzte Etappe von Goizper-Antzuola nach Bergara, die mit 3.000 Höhenmetern nochmal alles fordern wird.

Ayuso muss sich beweisen. Nicht nur, dass er zurückgekommen ist, sondern dass er immer noch zu den Besten gehört. Die Itzulia ist seine Chance, zu zeigen, dass der Sturz in Nizza nur ein vorübergehendes Hindernis war. Die Fans dürfen ein packendes Rennen erwarten.