Augsburger rutscht zurück in die top-10 – lebrón und er jagen stupa & yanguas
Cancún war mehr als
ein Spektakel, es war ein Beben im Ranking. Kaum hatte Leo Augsburger den letzten Punkt geholt, schon klapperte die FIP-Liste. Der Argentinier schiebt sich mit einem Federzug wieder unter die zehn Besten der Welt – und lässt Jon Sanz dabei stehen.Der Sprung kommt pünktlich. Nach dem Madrid-Titel mit Pablo Cardona hatte Augsburger kurz geflirtet, jetzt zieht er nach. Die Final-Punkte in Mexiko katapultieren ihn auf Rang neun. Neben ihm: Juan Lebrón. Gemeinsam haben die beiden 500 Punkte Rückstand auf Stupa und Yanguas. Das klingt nach Nichts. In Wahrheit ist es ein Warnschuss.
Golden boys bauen polster aus – chingalán muss sprinten
Arturo Coello und Agustín Tapia lassen dagegen die Champagner-Korken knallen. Ihr Sieg plus der Patzer von Chingotto und Galán bedeuten satte 3.000 Punkte Vorsprung an der Spitze. Für Federico Chingotto und Alejandro Galán wird der Kalender plötzlich ein Minenfeld: Sie verteidigen mehr Punkte als ihre Jäger. Ein Achtelfinale reicht nicht mehr. Jetzt zählen nur noch Finals.
Hinter den Großen räumt sich das Mittelfeld auf. Maxi Arce fliegt sechs Plätze nach oben, landet auf 46. Sanyo Gutiérrez und Álex Arroyo nutzen ihre Halbfinal-Einsätze ebenfalls aus. Und die Ex-A1-Recken? Gonza Alfonso stoppt den freien Fall auf Rang 29, Tolito Aguirre auf 32. Die Strafpunkte für den Boykott von 2025 sind abgezogen – die Realität zeigt sich.

Bea gonzález klettert vorbei an claudia – triay und brea enteilen
Bea González schlägt zurück. Die Final-Punkte in Cancún reichen, um Claudia Fernández zu überholen. Platz fünf ist wieder ihrer. Marina Guinart wird zur heimlichen Gewinnerin des Jahres: Vom Niemandsland bis auf 15. Vero Virseda schaut von hinten auf. Caldera und Goenaga rutschen dagegen ab, trotz eines Auftritts, in dem sie Gemma Triay und Delfi Brea an die Wand gespielt hatten.
Doch letztlich bleibt der Blick nach oben verwehrt. Triay und Brea haben zwei Turniere in Serie gewonnen – und die Krone fest im Griff. Die Verfolgerinnen? Zu unterschiedlich, zu inkonsistent. Der Thron ist für die nächsten Monate gepolstert.
Die Kugel rollt weiter. In zwei Wochen jagt das nächste Premier-Padel-Event die nächsten 1.000 Punkte. Wer jetzt zögert, verliert – und fällt durchs Ranking wie ein Stein.
