Aufstiegskampf eskaliert: almería schweigt, gegner wettern!

Der Kampf um den direkten Aufstieg in die erste Liga Spaniens erreicht seinen Siedepunkt. Während Racing, Deportivo und Almería um die direkten Plätze kämpfen, duellieren sich Málaga, Las Palmas, Castellón, Burgos und Eibar um die Playoff-Ränge. Die angespannte Lage führt zu ungewöhnlichen Reaktionen und Vorwürfen, die den sportlichen Fokus gefährden könnten.

Rubi und fernández sprechen klartext: der schiedsrichter soll pfeifen

Rubi und fernández sprechen klartext: der schiedsrichter soll pfeifen

Die UD Almería versucht, sich über den Sturm zu erheben. Nachdem bereits Trainer Rubi sich öffentlich zu Wort gemeldet hatte, meldete sich nun auch Torwart Andrés Fernández mit deutlichen Worten. „Ich bin langsam echt angefressen, dass immer wieder über die Schiedsrichter geredet wird“, so Fernández nach dem Spiel gegen Burgos. „Der Schiedsrichter soll seine Arbeit machen. Wir müssen auf dem Platz gewinnen und aufhören, so viel zu reklamieren.“

Im Verein zeigt man sich irritiert über die Versuche anderer Klubs, Almería in den Fokus zu rücken. Besonders der Newsletter des Deportivo, der direkte Vergleiche zwischen den für sie gepfiffenen Elfmetern und denen für Almería hergegebenen Elfmetern enthielt, stieß auf wenig Gegenliebe. Auch der Burgos-Klub ließ verlauten, eine strittige Handspielszene nicht unkommentiert zu lassen.

Die Entscheidung des Video Assistant Referee (VAR) in dieser Situation, den ursprünglichen Pfiff des Schiedsrichters zu bestätigen, wurde später vom CTA (Comité Técnico de Árbitros) als Fehlentscheidung gewertet. Doch Almería zieht eine rote Linie. Man möchte sich nicht in Schiedsrichterdebatten verstricken, weder mit dem Schiedsrichterkollegium noch mit anderen Vereinen.

Die Verantwortlichen in Almería vermuten, dass einige direkte Konkurrenten diese Taktik gezielt einsetzen, um Druck auszuüben. Es sei denn, sie vergessen die eigenen Niederlagen nicht, beispielsweise das kuriose Elfmetergeschenk in Ceuta. Es sei daher nur eine weitere Form des Drucks, das eigentliche Augenmerk auf Almería zu lenken.

Obwohl die Situation angespannt ist, konzentriert sich Almería weiterhin auf das Wesentliche: den direkten Aufstieg und das Finale gegen Las Palmas am kommenden Samstag. Die sportliche Leistung und nicht die Kritik am Schiedsrichter soll den Aufstiegspfad bestimmen.