Aue vor dem abstieg: shubitidze fordert würde!
Erzgebirge Aue steht vor dem möglichen abstieg in die Regionalliga – ein Schock für den Verein und seine Fans. Doch Interimstrainer Kvicha Shubitidze weigert sich, den Kopf in den Sand zu stecken. Im Gegenteil: Er fordert von seiner Mannschaft, den Kampf mit Anstand und Stolz zu bestreiten, selbst wenn der Abgrund unausweichlich scheint.

Die bittere wahrheit: aue am scheideweg
Die 0:1-Niederlage gegen Jahn Regensburg war nur der jüngste Tiefpunkt einer verkorksten Saison. Acht Spiele ohne Sieg in der Rückrunde, eine Abwehr, die mehr Löcher als ein Schweizer Käse hat – die Fakten sind alarmierend. Doch Shubitidze sieht auch Lichtblicke. “Die Leistung war in Ordnung, wir hatten gute Phasen”, betonte er nach dem Spiel. “Wir müssen nur die Chancen nutzen, die sich bieten.”
Der ehemalige Nachwuchsleiter des Vereins, der mit Enrico Kern das Interimstrainer-Gespann bildet, weiß, dass die Aufgabe enorm ist. Doch er will nicht jammern, sondern Lösungen finden. “Wir sind Realisten. Hier muss keiner Traumschlösser bauen”, sagte er offen. “Aber wir wollen kämpfen und alles dafür geben, dass wir mit Würde untergehen.”
Ein Detail, das viele Fans überraschte: Statt des langjährigen Kapitäns Martin Männel führte Marcel Bär das Team ins Spiel. Eine bewusste Entscheidung von Shubitidze und Kern, um frischen Wind in die Mannschaft zu bringen. “Wir wollten einen Feldspieler als Kapitän”, erklärte Shubitidze. “Bär ist ein Führungsspieler, der das Team gut repräsentiert.”
Die bittere Ironie: Bereits am Sonntag könnte der abstieg rechnerisch besiegelt sein, sollte der 1. FC Saarbrücken sein Spiel gewinnen und Aue gegen den SC Verl nicht punkten. Doch Shubitidze lässt sich nicht entmutigen. “Wir müssen unser Gesicht wahren. Wenn wir absteigen, dann mit Würde”, mahnte er. “Das ist alles, was zählt.”
Die Spieler scheinen sich hinter ihrem Trainer zu versammeln. Trotz der aussichtslosen Lage zeigen sie Einsatzbereitschaft und kämpfen für jeden Ball. Die Fans unterstützen ihr Team bedingungslos und geben ihnen Kraft für die verbleibenden Spiele. Es ist ein Kampf gegen die Zeit, aber auch ein Kampf für die Ehre.
Die Zukunft von Kvicha Shubitidze ist ungewiss. Sollte Aue absteigen, wird er wohl nicht als Cheftrainer weiterarbeiten. Doch er hat bewiesen, dass er in der Lage ist, Verantwortung zu übernehmen und das Team zu motivieren. Sein vorübergehendes Engagement in Aue wird sicherlich nicht in Vergessenheit geraten.
Die Aue-Fans dürfen sich auf ein spannendes Saisonfinale freuen, auch wenn die Chancen auf den Klassenerhalt gering sind. Denn eines ist sicher: Die
