Atmane kollabiert in acapulco – lächerliche szenen beim matchball

Acapulco – Ein bizarres Ende erlebte der französische Tennisspieler Térence Atmane bei den Mexican Open. Beim Stand von 6:3, 5:3 für Miomir Kecmanovic und viertem Matchball kam es zu einer regelrechten Farce, die Fragen nach dem Zustand der Spieler und der Autorität des Schiedsrichters aufwirft.

Was wirklich hinter atmanes ausfall steckte

Was wirklich hinter atmanes ausfall steckte

Atmane, der bereits vor dem Match von Krankheitssymptomen geplagt war, suchte wiederholt das Handtuch und verzögerte so das Spiel. Seine Klagen über starkes Schwitzen und Zittern wurden vom Schiedsrichter zunächst mit einer Verwarnung wegen Zeitspiels quittiert. „Ich schwitze wie verrückt. Entspann dich, gib mir fünf Sekunden, okay?“, soll Atmane geäußert haben. Doch die Situation eskalierte, als der Unparteiische, sichtlich genervt, Atmane eine Punktstrafe auferlegte und das Match für beendet erklärte, während der Franzose noch protestierte: „Ich bin aber nicht bereit!“

Kecmanovic, der bereits den Handschlag vorbereitete, wirkte sichtlich irritiert von dem unkonventionellen Ende. Die Szene löste unter den Zuschauern und in den sozialen Medien Kopfschütteln und Empörung aus. Atmane gab an, sich während des Matches krank gefühlt zu haben und litt unter starkem Zittern und Schwitzen. Die ATP-Regeln sehen eine maximale Zeit von 25 Sekunden zwischen den Punkten vor, aber Atmanes Zustand war offenbar deutlich problematischer.

Vor dem Vorfall hatte Atmane bereits eine Verwarnung erhalten, da er sich zwischen den Ballwechseln wiederholt lange Zeit für die Abkühlung benötigte. Doch die Entscheidung des Schiedsrichters, das Match bei einem Matchball zu beenden, wirft die Frage auf, ob hier die Gesundheit des Spielers ausreichend berücksichtigt wurde. 1,3 Millionen Euro kassierte Alexander Zverev kürzlich für ein Match, das nur 59 Minuten dauerte – ein krasser Vergleich, wenn man bedenkt, wie hier ein Spieler aus dem Turnier genommen wurde.

Die Art und Weise, wie das Match endete, ist mehr als nur peinlich. Sie ist ein Schlag ins Gesicht des Tennissports, der sich gerne als Paradebeispiel für Fairplay und Sportsgeist inszeniert. Atmane verließ den Platz fassungslos, während Kecmanovic den Sieg ohne den letzten Ballwechsel feiern konnte. Es bleibt abzuwarten, welche Konsequenzen diese Szene für die ATP-Regeln und die Gesundheit der Spieler haben wird. Der Vorfall erinnert auf beunruhigende Weise an den Fall von Eugenie Bouchard, deren Rolex-Vertrag aufgrund einer neuen Frisur gekündigt wurde – ein weiterer Beweis dafür, wie skurril und unberechenbar die Welt des Profisports sein kann.