Atlético-stars: enttäuschung pur beim wm-auftakt!

Ein jähes Erwachen für die Atlético-Fans: Bei den ersten Spielen der Weltmeisterschaft in Mexiko, den USA und Kanada blieben zahlreiche Rojiblancos auf der Bank – oder sahen zu, wie ihre Teams sie umspielten. Während andere Nationen bereits ihre Ambitionen unter Beweis stellten, kämpften sich die Atlético-Profis mühsam in die Partien.

Die bankdrücker: ein rätsel für cholo simeone

Die bankdrücker: ein rätsel für cholo simeone

Besonders bitter für Coach Diego Simeone: Sechs von zwölf Atlético-Spielern, die im WM-Kader vertreten sind, erhielten kein einziges Einsatzminute. Namen wie Álex und der jüngere Simeone, die in den letzten Testspielen noch als Leistungsträger glänzten, waren überraschend unberücksichtigt. Eine Entscheidung, die für Fragen sorgt und die Erwartungen der Fans dämpft.

Obed Vargas, der junge mexikanische Hoffnungsträger, musste ebenfalls zusehen, wie seine Mannschaft gegen Südafrika einen wichtigen Sieg einfuhr. Eine ähnliche Situation erlebten Pubill, Baena, Giménez, Giuliano und Musso. Die Taktik des Cholo wirkt im Moment unentschlossen.

Ein Lichtblick gab es durch Llorente, der das komplette Spiel für Spanien gegen Kap Verde bestritt. Auch Sorloth (Norwegen) und Almada (Argentinien) durften von Beginn an auf dem Platz stehen. Sorloth überzeugte in 73 Minuten, Almada wurde in der zweiten Halbzeit von Scaloni gegen Nico Gonzalez ausgetauscht.

Doch dann kam die Wende: Im zweiten Durchgang folgten drei Atlético-Profis: Nico, Molina und Julián Alvarez. Die letzten beiden kehrten nach einer längeren Verletzungspause zurück und zeigten sofort ihre Klasse. Nico González glänzte mit zwei Vorlagen, darunter die präzise Hereingabe für Messis entscheidenden Treffer. Die Beteiligung am Spiel war von Erfolg gekrönt.

Die Bilanz für die Rojiblancos ist bisher alles andere als positiv. Während andere Nationen bereits wichtige Punkte holten, kämpfen die Atlético-Spieler noch darum, ihren Platz in den Teams zu finden. Ob Simeone die richtigen Schlüsse aus den ersten Spielen ziehen kann, bleibt abzuwarten. Die nächsten Partien werden zeigen, ob die Rojiblancos ihre Formel für den Erfolg finden oder ob die Enttäuschung weitergeht. Die Konkurrenz schläft nicht.