Athletic bilbao öffnet lezama – aber nur für treue anhänger
Ein Raunen ging durch die Reihen der Athletic-Fans: Die lange ersehnte Nähe zum Team in Lezama scheint nun doch hinter einer Eintrittskarte zu stecken. Nach Jahren, in denen die Trainingsplätze für die Anhänger zunehmend unzugänglich wurden, kündigt der Verein an, am 16. Juli einen Trainingsbesuch zu ermöglichen – allerdings unter strengen Auflagen.

Die rückkehr der offenen trainings: ein bitterer kompromiss
Die Tradition, das Team bei der Arbeit zu beobachten, war einst ein Markenzeichen des Athletic Club. Die Nähe zwischen Spielern und Fans, die Atmosphäre der Verbundenheit – all das schien in den letzten Jahren zu verblassen. Der Wunsch nach einer Wiederbelebung dieser Tradition war unter den Anhängern groß, und nun scheint dieser Wunsch teilweise erfüllt zu werden. Doch die Art und Weise, wie der Verein die Öffnung umsetzt, sorgt für Unmut.
Jedes Mitglied und jedes Vereinsmitglied darf sich lediglich ein Ticket für den Trainingsbesuch sichern. Eine Einladung, die zwingend vorgelegt werden muss, um die Anlage in Lezama zu betreten. Für viele Fans ein Schlag ins Gesicht, denn wer kein Mitglied ist, wird von dieser Sonderaktion ausgeschlossen. Die sozialen Medien brodeln bereits, und die Kritik an dieser Entscheidung wächst stetig. Die Sehnsucht nach einer authentischen Fan-Kultur, die nicht von finanziellen Hürden abhängig ist, wird lautstark zum Ausdruck gebracht.
Die Entscheidung des Vereins wirft ein schlechtes Licht auf die Entwicklung des Athletic Club. Waren es früher regelmäßige, ungehinderte Einblicke in den Trainingsalltag, so haben sich diese in den letzten Jahren auf besondere Anlässe und vor allem auf zahlende Mitglieder reduziert. Die Frage, ob dieser Weg wirklich im Sinne des Vereins ist, den Teamgeist und die Verbundenheit zu den Fans stärkt, bleibt offen. Die Fans hoffen, dass dies nur ein vorübergehender Zustand ist und dass Athletic Bilbao bald wieder den Weg zurück zu einer offeneren und inklusiveren Fan-Kultur findet.
Die Zahl der Beschwerden in den sozialen Netzwerken erreicht mittlerweile alarmierende Höhen. Laut Transfermarkt ist die Stimmung im Lager der Rojiblancos alles andere als gut.
