Atalanta-boss percassi lässt nach dem sieg über dortmund gift und galle spülen
- Demütigung für den bvb: atalanta triumphiert und percassi schießt scharf
- „Göttliche gerechtigkeit“ im fall inacio
- Eskalation vor dem spiel: verzögerte einladung und frostige stimmung
- Kovac reagiert gelassen, schlotterbeck ist verwirrt
- Handschlag-streit und rote karten prägten hin- und rückspiel
- Ricken verteidigt inacio-transfer
- Weitere aktuelle nachrichten aus der champions league
Demütigung für den bvb: atalanta triumphiert und percassi schießt scharf
Borussia Dortmund erlebte am Dienstagabend in Bergamo einen bitteren Abend. Das 1:4 im Rückspiel der Champions League Play-offs schickte den deutschen Vizemeister aus dem Wettbewerb. Doch nicht nur die sportliche Niederlage schmerzt, sondern auch die scharfe Kritik von Atalanta-Vorstandschef Luca Percassi. Er sprach im italienischen Fernsehsender Sky deutliche Worte.

„Göttliche gerechtigkeit“ im fall inacio
„Es kann nicht sein, dass ein Klub auf dem Level von Borussia Dortmund sich 2024 so verhält und dann heute und letzte Woche so tut, als sei nichts gewesen“, sagte Percassi mit Anspielung auf den Transfer von Samuele Inacio zum BVB im Jahr 2024. Er empfand den Wechsel als Benachteiligung für Atalanta und sah im Sieg eine Art „göttliche Gerechtigkeit“. „Wer von Atalanta abgehauen ist, wird es bereuen, das getan zu haben, denn dieser Klub ist zu außergewöhnlichen Dingen imstande.“
Eskalation vor dem spiel: verzögerte einladung und frostige stimmung
Die Spannungen zwischen den Vereinen waren bereits vor dem Rückspiel spürbar. Die Atalanta-Führung verzichtete auf die traditionelle Einladung der Dortmunder Verantwortlichen zum gemeinsamen Essen vor internationalen Partien. Bereits im Hinspiel gab es Verstimmungen, da Atalanta eine Einladung des BVB nicht annahm. Percassi hatte damals betont: „Zwischen Vereinen muss man sich vor allem gegenseitig respektieren.“
Kovac reagiert gelassen, schlotterbeck ist verwirrt
Borussia Dortmunds Trainer Edin Kovac versuchte nach dem Aus noch gelassen zu wirken und erklärte: „Wir haben uns selbst bestraft.“ Nico Schlotterbeck äußerte sich hingegen verwirrt über die rote Karte, die er während des Spiels von der Bank aus erhielt. „Ich weiß nach wie vor nicht, wieso ich vom Platz gestellt wurde“, sagte er.
Handschlag-streit und rote karten prägten hin- und rückspiel
Bereits im Hinspiel im Signal Iduna Park kam es zu einer unangenehmen Situation beim Handschlag zwischen den Trainern. Atalanta-Coach Raffaele Palladino fluchte in Richtung Kovac und ging schnell an ihm vorbei. Das Rückspiel wurde durch drei rote Karten zusätzlich aufgeladen und unruhig.
Ricken verteidigt inacio-transfer
Borussia Dortmunds Sportgeschäftsführer Lars Ricken betonte, dass bei der Verpflichtung von Samuele Inacio alles ordnungsgemäß und fair abgelaufen sei. Er widersprach der Darstellung von Atalanta. Trotzdem deutet alles darauf hin, dass der Streit zwischen den beiden Klubs noch nicht vom Tisch ist.
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