Atalanta vor derby: gasperini bangt um schlüsselspieler!

Rom bangt, Bergamo brodelt: Die Roma empfängt heute Abend Atalanta zum 33. Spieltag der Serie A. Doch während die Hauptstädter nach dem souveränen Sieg gegen Pisa Selbstvertrauen tanken, sieht es bei den Nerazzurri düster aus – gleich 21 Spieler stehen Coach Gian Piero Gasperini zur Verfügung, doch die Personallage ist angespannt.

Mancini und pisilli kehren zurück, doch die ausfälle wiegen schwer

Mancini und pisilli kehren zurück, doch die ausfälle wiegen schwer

Positive Nachrichten gibt es dennoch: Mancini, der von einer Adduktorenverletzung zurückkehrt, und Pisilli, der nach einem Sprunggelenkverdrehung wieder fit ist, fallen nicht mehr aus. Doch die Liste der Verletzten ist lang und schmerzhaft. Pellegrini, der im Duell gegen Pisa einen Muskelfaserriss erlitt, muss vorerst pausieren. Auch Dovbyk, Ferguson, Dybala, Koné und Wesley stehen nicht zur Verfügung – ein herber Schlag für Gasperini, der nun kreative Lösungen finden muss.

Die Abwesenheit von Pellegrini ist besonders bitter, da er als Dreh- und Angelpunkt im Mittelfeld gilt. Die jungen Talente El Aynaoui und Ziolkowski könnten zumindest eine Chance erhalten, die entstandene Lücke zu füllen. Gasperini muss nun auf eine eingespielte Mannschaft und taktische Finesse setzen, um gegen die ambitionierte Roma bestehen zu können.

Die Aufstellung der Nerazzurri lässt auf ein flexibles System schließen, in dem die Erfahrung von Cristante und Vaz im Vordergrund stehen könnte. Die Flügelspieler Malen und Soulé werden voraussichtlich für die nötige Durchschlagskraft sorgen. Aber ob diese Kombination aus Erfahrung und Jugend gegen die individuelle Klasse der Roma ausreicht, bleibt abzuwarten. Die Roma, mit einem starken Angriff und einer soliden Defensive, gilt als Favorit, dennoch darf man Atalanta nie unterschätzen.

Die Anstoß erfolgt um 20:45 Uhr im Olimpico – ein Duell, das zweifelsohne für Spannung sorgen wird. Die Gazzetta AI Predictor gibt einen vorsichtigen Blick auf die möglichen Szenarien, doch am Ende entscheiden sich die Spiele eben auf dem Rasen.