Assolim mataró und sant andreu: triumph in malta bestätigt!
Die katalanische Wasserball-Szene ist Geschichte! Assolim Mataró hat sich für die Final Four der Champions League qualifiziert und trifft dort auf den amtierenden Titelverteidiger Sant Andreu, der sich in einem nervenaufreibenden Penaltyschießen gegen Vouliagmeni durchsetzte. Ein furioser Abend für das spanische Wasserball, der jedoch ohne den Traditionsverein Astralpool Sabadell ausgetragen wird.
Mataró dominiert gegen sis roma
Das Duell zwischen Assolim Mataró und SIS Roma war bereits im Hinspiel entschieden worden, als Mataró einen komfortablen Vier-Tore-Vorsprung verbuchte. Doch Dani Ballarts Team zeigte keinerlei Nachsicht und übernahm von Beginn an die Kontrolle. Ein besonders starkes drittes Viertel mit einem 3:7-Teiler besiegelte die Schicksal des italienischen Teams und machte die Reise nach Malta zementiert. Martina Claveria glänzte mit drei Treffern, während die Roma versuchte, das Ergebnis in den letzten Minuten noch etwas zu verschönern – vergeblich. Das 10:12 spiegelt lediglich den bereits abgeschlossenen Kampf wider.

Sant andreu kämpft sich ins finale
Sant Andreu, der amtierende Kontinentalmeister, musste sich in einem packenden Rückkampf gegen Vouliagmeni beweisen. Nach einem 11:11 im Hinspiel begann das Spiel denkbar ungünstig für die Katalanen, die sich bereits mit 2:6 zurückzogen sahen. Doch Sant Andreu bewies ungebrochenen Kampfgeist und schaffte es, das Spiel bis zur Pause auf 7:5 zu verkürzen und im dritten Viertel weiter auf 10:9 anzuschließen. Ein später Rückstand von zwei Toren schien die Hoffnung zu dämpfen, doch Elena Ruiz und Ariadna Ruiz brachten das Spiel mit ihren späten Toren in die Verlängerung. Im Penaltyschießen bewies Queralt Antón die nötige Nervenruhe, während Martina Terré den entscheidenden Schuss von Aspasia Fouraki parierte. Ein dramatischer Sieg für den Titelverteidiger!

Sabadell scheitert am olympiacos
Für Astralpool Sabadell hingegen war es ein enttäuschnder Abend. Die Mannschaft von David Palma scheiterte mit 8:10 am Olympiacos, dem zweifach erfolgreichsten Team in der Geschichte des Wettbewerbs. Obwohl es im Laufe des Spiels einen Moment der Hoffnung gab – ein 9:8 durch Ona Jurado – fehlte letztendlich die Kraft, um den Rückstand auszugleichen. Der Olympiacos, angeführt von Vasiliki Plevritou, behielt die Kontrolle über das Spiel und sicherte sich damit den Einzug ins Halbfinale. Der Abschied von David Palma vom Trainerposten fand somit keinen glanzvollen Rahmen.
Die Final Four in Malta verspricht spannende Duelle zwischen Assolim Mataró, Sant Andreu, Olympiacos und Ferencváros, in denen Bea Ortiz eine Schlüsselrolle spielen wird. Die katalanischen Teams haben bewiesen, dass sie zu den europäischen Spitzenmannschaften gehören, während Sabadell eine schwere Lektion gelernt hat.
