Angliru: die königinnen des radsports stellen sich dem berg!
Der Atem stockt, die Schweißperlen brennen, der Helm drückt – doch es sind nicht die eigenen Anstrengungen, die man hört, sondern das Pochen des Angliru, der steinernen Bestie, die darauf wartet, gezähmt zu werden. Jahrzehntelang war der Angliru ein Männerdomäne, ein Mythos, geschrieben in Schweiß und Tränen. Doch heute, inmitten des nebelverhangenen Asturien, beginnt ein neues Kapitel: Die besten Fahrerinnen der Welt fordern den Berg heraus und beweisen, dass es keine unmögliche Kletterei und keine Geschlechtergrenze gibt, die einen entschlossenen Peloton aufhalten kann. Willkommen zum Feuertauf des Frauenradsports im asturischen Inferno.

Die evolution des frauenradsports erreicht eine neue stufe
Der Aufstieg des Frauenradsports ist unaufhaltsam, und er hat bereits einige der ikonischsten Anstiege der Radsportgeschichte erobert. Der Zoncolan, das Blockhaus, der Alpe d'Huez, der Tourmalet – all diese legendären Berge sind nun auch Teil der großen Rundfahrten für Frauen. Und nun steht die letzte Bastion bevor: der Angliru, einer der härtesten Anstiege der Welt.
Die Stimmung im Peloton ist eine Mischung aus Respekt, Furcht und Aufregung. Einige sehen ihn als den Abgrund, andere als einen Aufstieg zum Himmel. Doch alle sind sich einig: Hier kann mehr gewonnen oder verloren werden als nur ein Rennen.
Der Angliru wird Richter, Schauplatz und Protagonist sein. Ein Berg, der jede Taktik auf eine einfache Wahrheit reduziert: Wer kann weiterpedalieren, wenn alles andere versagt?
