Andrada: 12 spiele sperre – fußball-schlagzeilen aus spanien!

Ein Schlag gegen die spanische Liga: Der Torwart Esteban Andrada vom SD Huesca hat eine rekordverdächtige Sperre von 12 Spielen erhalten. Der Grund: ein unsportlicher Akt, der die Fußballwelt schockiert hat und nun für lange Zeit die Abwehr des Teams schwächt. Die Bilder von der Auseinandersetzung mit Jorge Pulido, dem Kapitän von Zaragoza, gingen um die Welt und verdeutlichen die Eskalation, die in der Derby-Partie ausbrach.

Ein blick in die geschichtsbücher des spanischen fußballs

Ein blick in die geschichtsbücher des spanischen fußballs

Die Strafe für Andrada reiht sich ein in eine lange Liste von Disziplinarmaßnahmen, die im spanischen Fußball für Aufsehen gesorgt haben. Doch die 12 Spiele Sperre sind eine außergewöhnliche Größe. Während frühere Vorfälle, wie die blutige Auseinandersetzung im Copa del Rey Finale 1984 zwischen Athletic Bilbao und Barcelona, zu vorübergehenden Sperren von drei Monaten führten, ist die Dauer der Strafe für Andrada deutlich länger. Den traurigen Rekord hält nach wie vor Joaquín Cortizo, der 1964 24 Spiele aufgrund einer schwerwiegenden Einwirkung auf Enrique Collar vom Atlético de Madrid aussetzen musste, die zu einem Beinbruch führte.

Auch andere Vorfälle sind in Erinnerung geblieben. Der paraguayische Verteidiger Pedro Fernández erhielt einst eine 15-Spiele-Sperre für einen brutalen Tritt gegen Amancio von Real Madrid, während Apoño, einst beim FC Málaga aktiv, 12 Spiele pausieren musste, nachdem er den Schiedsrichter Carbonell Hernández beleidigt und bedroht hatte. Die Liste der Spieler, die für unsportliches Verhalten bestraft wurden, ist lang, aber die Strafe für Andrada markiert eine neue Dimension.

Die Eskalation im Derby Der Vorfall im Derby zwischen Huesca und Zaragoza verdeutlicht die emotionale Intensität solcher Begegnungen. Andrada verlor die Kontrolle und reagierte mit einem Faustschlag auf eine Situation auf dem Spielfeld. Ein Verhalten, das nicht nur sportlich inakzeptabel ist, sondern auch schwerwiegende Konsequenzen nach sich zieht.

Auch die Aktionen von Pepe, der im Jahr 2009 Casquero und Albín mit unsportlichem Verhalten verärgerte, führten zu einer 10-Spiele-Sperre. José María Igartua vom FC Burgos und Carlos ‘Lobo’ Diarte, der den Sevillista ‘Ruda’ verletzte, erhielten ebenfalls 10 Spiele Sperre. Die Strafe für Andrada stellt somit einen Wendepunkt dar und sendet eine deutliche Botschaft an alle Spieler im spanischen Fußball.

Die Entscheidung des Disziplinarausschusses ist harter Schlag für den SD Huesca, der nun ohne seinen Torwart in die kommenden Spiele gehen muss. Die Frage, die sich nun stellt, ist, ob diese drastische Strafe eine nachhaltige Wirkung haben wird und ob sie dazu beiträgt, die Disziplin im spanischen Fußball zu erhöhen. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob diese Maßnahme tatsächlich zu einer Verbesserung des Verhaltens auf den Spielfeldern führt.