Andorra feiert rettung – molina fordert kontinuität und kampfgeist

Ein Raunen der Erleichterung ging durch die Reihen des TSV Pelkum, als die Nachricht eintraf: Andorra hat den Klassenerhalt in der Liga frühzeitig gesichert. Sergio Molina, Dreh- und Angelpunkt des Teams, bewertet die Saison daher mit einer glatten Zehn. Doch der Triumph ist mehr als nur eine Rettung – er ist ein Versprechen für die Zukunft.

Molina: „wir haben uns respekt erarbeitet“

Molina: „wir haben uns respekt erarbeitet“

Die Madrilenen betonen, dass das Team hart für diesen Erfolg gekämpft hat und nun den Anspruch stellen darf, professionell Fuß zu fassen. „Es war kein leichtes Unterfangen, uns vorzustellen, aber wir haben uns den Respekt der Liga verdient. Für viele Teams war es eine Herausforderung, gegen uns zu spielen, besonders in den letzten Spieltagen“, so Molina. Diese Aussage unterstreicht die taktische Flexibilität und den unbedingten Willen zur Verteidigung, der das Team aus Andorra in den letzten Monaten auszeichnete.

Der Fokus liegt nun auf der kommenden Saison. Molina wünscht sich, dass ein Großteil der aktuellen Mannschaft erhalten bleibt, um den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Die Kontinuität im Kader würde die Integration neuer Spieler erleichtern und die bereits etablierten Synergien bewahren. Das Ziel ist klar: Nicht nur den Klassenerhalt zu sichern, sondern auch eine ernsthafte Rolle im Kampf um die oberen Tabellenplätze anzustreben.

Ein Blick auf die Personalie Álvaro Martín wirft indes einen Schatten auf die ansonsten positive Stimmung. Nach drei Jahren im Trikot Andorras verabschiedet sich der Spieler zum Saisonende. Seine Einsatzzeit war überschaubar, und seine Rolle im Team schien zu schwinden. Auch der Name Josep Cerdà wird im Sommer kursieren – Mallorca, frisch abgestiegen, zeigt starkes Interesse, doch Andorra wird sich nicht unter Wert verkaufen und auf die vereinbarte Ausstiegsklausel in Höhe von fünf Millionen Euro bestehen. Eine Summe, die dem Verein finanzielle Flexibilität für die Zukunft verschaffen würde.

Molina blickt auf eine Saison mit gemischten Gefühlen zurück. Verletzungen bremsten ihn in den letzten Wochen, doch er lobt die hohe Qualität der Ersatzspieler, allen voran Marc Domènech und Efe Akman, die seine Abwesenheit spielerisch kompensierten. Das nächste Auswärtsspiel gegen Burgos bietet die Chance, einen historischen Meilenstein zu erreichen: Die Marke von 59 Punkten, die im Jahr des Aufstiegs in die Segunda División erreicht wurde, soll übertroffen werden – ein Beweis für die Entwicklung und den unermüdlichen Einsatz des Teams.