Amorim explota: „Ich bin hierhergekommen, um Manager zu sein!“ – Kinnlade-fallende Pressekonferenz bei Manchester United
Der ramosunchartierte ausbruch
Ruben Amorim (40) hat nach dem 1:1 gegen Leeds United für Aufsehen gesorgt. Schon vor der Partie wirkte der Portugiese gereizt, doch nach dem Spiel kam es zu einem regelrechten explosiven Ausbruch. Die britische Zeitung „Daily Mail“ beschrieb die Pressekonferenz als eine, “bei der einem die Kinnlade runterfiel”. Amorim, der im November 2024 bei den „Red Devils“ anfing, kritisierte offen die Klubführung und beklagte fehlende Rückendeckung und Einfluss.
Amorims forderung: mehr als nur trainer
Der Trainer machte deutlich, dass er nicht zufrieden ist. „Schluss damit! Ich bin hierhergekommen, um Manager von Manchester United zu sein… nicht nur Trainer. Das ist klar“, erklärte er. Obwohl er betonte, dass er nicht Thomas Tuchel, Antonio Conte oder José Mourinho heiße, forderte er Respekt für seine Rolle als Manager. Er kündigte an, dass er diese Position entweder für 18 Monate innehaben oder bis zur Entscheidung des Vorstands bleiben werde.
Die transfer-kritik: er will mehr macht
Ein zentraler Streitpunkt scheint die Transferpolitik zu sein. Amorim wünscht sich mehr Einfluss bei der Verpflichtung neuer Spieler und beklagt, dass seine Arbeit in anderen Bereichen des Klubs nicht ausreichend unterstützt werde. Er betonte, dass in allen Abteilungen – vom Scouting bis zum Sportdirektor – die Arbeit erledigt werden müsse. Die Fans sind gespannt, ob sich die Situation ändern wird.
Carragher schlägt zurück: „er ist nicht gut genug!“
England-Legende und Ex-Liverpool-Star Jamie Carragher ließ seine Meinung nicht lange auf sich warten. Er kritisierte Amorims öffentliche Kritik scharf: „Es kann nur um zwei Dinge gehen: Entweder geht es um den Transfermarkt im Januar, oder die Verantwortlichen hinterfragen, warum er ständig zwischen Systemen wechselt.“ Doch das war noch nicht alles: Carragher meinte unmissverständlich: „Er ist nicht gut genug, um Trainer von Manchester United zu sein.“
Die teuren neuzugänge: ein flop?
Manchester United investierte im Sommer für über 250 Millionen Euro in neue Spieler, darunter Benjamin Sesko (76,5 Mio. Euro), Matheus Cunha (74,2 Mio. Euro) und Bryan Mbeumo (75 Mio. Euro). Trotz dieser enormen Summe steht das Team aktuell nur auf dem sechsten Platz der Premier League, mit einem Abstand von 17 Punkten zu Arsenal. Die Frage ist, ob die teuren Neuzugänge das Team tatsächlich verstärkt haben.
Carragher’s harsche worte: „er wurde mehr als unterstützt“
Carragher betonte, dass Amorim mehr als ausreichend unterstützt wurde. „Angesichts der schwachen letzten Saison hätte man sich im Sommer von ihm getrennt haben können. Stattdessen investierten sie viel Geld. Er war sicher maßgeblich daran beteiligt.“ Er kritisierte außerdem, dass Amorim sich nun über die Mittel im Januar beschweren könne, nachdem der Verein im Sommer „Unsummen“ ausgegeben habe. Die Situation ist angespannt und die Zukunft von Amorim ungewiss.