Alysa liu sensationell zu olympia-gold im eiskunstlauf – japanerinnen auf den plätzen
Sensation in mailand: alysa liu holt gold
Bei den Olympischen Winterspielen in Mailand-Cortina 2026 hat sich die US-amerikanische Eiskunstläuferin Alysa Liu die Goldmedaille gesichert. Nach einer beeindruckenden Kür setzte sie sich gegen die starke Konkurrenz durch, insbesondere gegen die beiden Japanerinnen Kaori Sakamoto und Ami Nakai, die sich mit Silber und Bronze begnügen mussten. Die Spannung war bis zum Schluss hoch, aber Liu zeigte eine Leistung, die sowohl das Publikum als auch die Jury begeisterte.

Dramatischer wettkampfverlauf
Nach dem Kurzprogramm hatte sich Alysa Liu noch auf dem dritten Platz befunden. Doch mit einer insgesamt hochklassigen Kür konnte sie ihre Konkurrentinnen übertreffen und mit einer Gesamtpunktzahl von 226,79 Punkten knapp den Sieg erringen. Kaori Sakamoto erreichte 224,90 Punkte, während Ami Nakai mit 219,16 Punkten die Bronzemedaille gewann. Der Wettkampf war geprägt von hoher sportlicher Qualität und Nervenkitzel.

Unterstützung von ilia malinin
Ein besonderer Moment war die Unterstützung von Ilia Malinin, Lius Landsmann, von der Tribüne aus. Er jubelte ausgelassen über den Erfolg der 20-Jährigen, die vor vier Jahren ihre Karriere nach einer Bronzemedaille bei der WM überraschend beendet hatte, bevor sie neue Motivation fand. Liu, einst als Wunderkind bekannt – sie war die jüngste Läuferin, die einen dreifachen Axel landete – steht nun an der Spitze des Eiskunstlaufs.
Adelija petrossjan verpasst medaille
Die russische Läuferin Adelija Petrossjan, die als neutrale Einzelathletin startete, hatte gute Chancen auf eine Medaille, ging aber als Fünfte in die Kür. Leider stürzte die 17-Jährige bei einem dreifachen Toeloop und belegte am Ende den sechsten Platz mit 214,53 Punkten. Sie war eine von nur 13 russischen Athletinnen und Athleten bei diesen Winterspielen.
Sauter erzielt persönliche bestleistung
Für Rumänien startete Julia Sauter bei ihrer Olympia-Premiere und erreichte mit 190,93 Punkten den 17. Platz. Die gebürtige Baden-Württembergerin war in ihrer Jugend aus dem Förderprogramm der Deutschen Eislauf-Union (DEU) aussortiert worden und wechselte auf Anraten eines Trainers den Verband. In der Kür zeigte sie eine Leistung mit Gefühlsausbruch und erreichte eine persönliche Bestleistung.
Erinnerungen an peking und die valieva-affäre
Dieser Wettbewerb stand nicht so sehr im Fokus wie vor vier Jahren in Peking, als die damals 15-jährige Russin Kamila Valiewa nach Bekanntwerden eines positiven Dopingtests unter Vorbehalt laufen durfte. Der enorme öffentliche Druck führte dazu, dass Valiewa in der Kür scheiterte und nachträglich für vier Jahre bis Ende Dezember 2025 gesperrt wurde. Ihre Ergebnisse wurden gestrichen. Eine Rückkehr für eine Qualifikation in Mailand als neutrale Athletin kam für die mittlerweile 19-Jährige zu spät.
Ergebnisse – kür frauen
| Platz | Athletin | Punkte |
|---|---|---|
| 1 | A. Liu | 226,79 |
| 2 | K. Sakamoto | 224,90 |
| 3 | A. Nakai | 219,16 |
| 6 | A. Petrossjan | 214,53 |
| 17 | J. Sauter | 190,93 |
