Álvarez moya will in madrid in motion neue kraft tanken
Madrid fiebert dem Longines
Global Champions Tour entgegen – und für Sergio Álvarez Moya ist es eine Chance, den schwachen Auftritt in Shanghai hinter sich zu lassen. Der spanische Springreiter, der in dieser Saison für Madrid in Motion antritt, blickt mit Zuversicht auf das Heimturnier am Club de Campo.Ein neustart vor heimischem publikum
Der Aviléser, der 1985 geboren wurde, räumt ein, dass Shanghai nicht seinen Ansprüchen genügte. „Die Wahrheit ist, dass Shanghai, das erste Turnier mit Madrid in Motion, nicht gut lief“, gesteht er. Die Reise nach den USA und die anschließenden Quarantänebestimmungen erschwerten die Vorbereitung zusätzlich. Doch Madrid ist ihm vertraut, er kennt die Herausforderungen und ist bereit, sich neu zu beweisen. „Madrid ist ein Turnier, das ich gut kenne. Ich weiß, was mich erwartet, und das Vergangene ist vergangen. Jetzt gilt es, nach vorne zu schauen.“
Die Bedeutung eines Starts vor spanischem Publikum darf dabei nicht unterschätzt werden. „Es ist etwas Besonderes, in unserem Land, vor unserem Publikum, bei einem Turnier dieser Weltklasse zu starten“, betont Álvarez Moya. Er hofft, dass er mit seinen Leistungen zum Erfolg des Teams beitragen kann, das in den vergangenen Jahren bereits mehrfach auf dem Podium stand. „Das Wichtigste ist das Team. Ich hoffe, dass wir dieses Jahr das gleiche Niveau erreichen und helfen können.“
Kann Madrid den Wendepunkt markieren? Álvarez Moya zeigt sich realistisch. „Die Liga ist lang. Wir haben am Anfang gut gestartet, aber dann gab es in Mexiko und Shanghai Rückschläge. Es wird immer Turniere geben, bei denen es gut läuft und andere, bei denen es nicht so gut läuft. Man muss das Beste daraus machen.“

Teamgeist und die kraft der fans
Die Zusammenarbeit im Team scheint jedoch hervorragend zu funktionieren. „Es gibt eine gute Beziehung innerhalb des Teams. Wir kennen uns schon lange“, so Álvarez Moya. Er ist sich bewusst, dass er noch etwas beweisen muss, um seinen Beitrag zu leisten. „Bisher habe ich noch nichts gerissen. Jetzt müssen wir anfangen, Ergebnisse zu liefern. Das ist das, was zählt: dass es in der Bahn gut läuft.“
Die Unterstützung der Fans könnte dabei ein entscheidender Faktor sein. „In Madrid herrscht immer eine tolle Atmosphäre. Außerdem hilft es, die Bahn nach Jahren des Wettkampfs hier zu kennen.“ Und wer sich ein Wochenende im Freien mit Freunden und Familie sucht, ist hier genau richtig. „Ich ermutige jeden, der Tiere mag und einen schönen Tag im Freien verbringen möchte, zu kommen.“
Der Blick nach vorn ist positiv. Álvarez Moya teilt die optimistische Einschätzung, dass die Hípica, im Allgemeinen, auf einer positiven Note notiert. „Ich glaube, dass wir es sehr gut machen.“
