Almería vor granada: rubi fordert kampfgeist im aufstiegsrennen

Die Luft knistert vor Spannung in Almería. Im vorgezogenen Duell gegen Granada zählt für Rubi und seine Mannschaft nur ein Sieg, um den Anschluss an die Spitze der LaLiga Hypermotion zu halten. Nach dem überraschenden Eibar-Sieg ist die Konkurrenz im Aufstiegskampf enger denn je – acht Teams buhlen um die direkten Plätze.

Rubis taktische ausrichtung: mehr als nur ein sieg

“Uns gelingt es in letzter Zeit schwerer, auswärts zu gewinnen, obwohl dieser Trend schon vorher bestand,” räumte Rubi auf der Pressekonferenz ein. Er betonte, dass die Mannschaft über 64 Punkte verfügt, während andere Teams ihre Punkte auf andere Art und Weise sammeln. Die jüngste 3:2-Heimniederlage gegen Málaga nagt offenbar noch am Geiste der Mannschaft. Doch Rubi weiß, was zu tun ist: “Wir müssen auswärts gewinnen, und zwar nicht nur wegen des Ziels, sondern auch, weil wir morgen über 1000 Fans dabei haben, die wir glücklich nach Almería zurückschicken wollen.”

Die Bedeutung des Auswärtssiegens in dieser entscheidenden Phase der Saison wurde von Rubi unterstrichen. “Wir werden auswärts gewinnen müssen, denn wir haben keine Garantie, dass wir unsere Heimspiele gewinnen. Die anstehenden Spiele werden den Profis zeigen, was Sache ist – es sind Schritte, die man gehen muss, um sich den ersten beiden Positionen anzunähern.”

Neuzugänge oder verbleibende spieler? rubi behält den fokus

Neuzugänge oder verbleibende spieler? rubi behält den fokus

Gerüchte um die mögliche Verpflichtung von Álex Sola halten sich hartnäckig. Rubi wich der Frage aus und konzentrierte sich auf seinen aktuellen Kader. “Ich konzentriere mich auf unsere Mannschaft. Es gab einen Fall, bei dem ein Spieler sich öffentlich geäußert hat (Jorge Pulido), und deshalb habe ich gesprochen, aber ich werde nicht über andere Spieler sprechen. Wir haben auch hier mehrere Spieler, bei denen der Vertrag ausläuft, und wir wissen nicht, ob sie bei anderen Vereinen unterschrieben haben oder nicht. Wir müssen mit ihnen rechnen, wenn es nötig ist.”

Schiedsrichter und persönliche motivation: rubi lässt sich nicht provozieren

Schiedsrichter und persönliche motivation: rubi lässt sich nicht provozieren

Rubi vermied es, sich zu den Schiedsrichtern zu äußern: “Aus Respekt vor unserem Gegner werde ich mich dazu nicht äußern. Auch aus Respekt vor unserer Art zu handeln, sind wir den ganzen Weg verfolgt. Ich habe einmal über Schiedsrichter gesprochen und es bereut, also ist unsere Politik die gleiche. Wenn uns das nicht gereicht hat, dann ist es so – aber wir werden keine subtilen Kommentare abgeben.” Er gestand, dass das Jahr schwierig war, aber man weitermachen müsse. “Wenn wir weitere Schwierigkeiten haben, müssen wir sie überwinden.”

Der persönliche einsatz: rubi spielt um viel mehr als nur punkte

“Auf der Ebene der Belohnung setze ich als Trainer sehr viel aufs Spiel, denn ein weiterer Aufstieg mit diesem Verein wäre etwas Besonderes,” erklärte Rubi offen. Doch es gibt auch eine Kehrseite: “Ich setze darauf, dass nicht gesagt wird, dass wir den Aufstieg dem Trainer zu verdanken haben. Es soll nicht dieses Narrativ entstehen, dass wir den Aufstieg verfehlen und ich der Schuldige bin. Ich glaube, wir machen eine verdiente Saison.”

Die Partie gegen Granada wird daher nicht nur für die Fans ein spannendes Ereignis, sondern auch für Rubi eine Art Richtfest. <Die Frage ist, ob er seine Mannschaft in die Erfolgsspur zurückführen kann, ohne dabei den Druck des Erwartungsdrucks zu spüren.