Almería verpasst erneut aufstieg: traum platzt in málaga!
Die Hoffnung auf die Rückkehr in die erste Liga ist für UD Almería erneut geplatzt. Im Entscheidungsspiel des Aufstiegs-Playoffs unterlag das Team in Málaga mit 1:2, eine bittere Pille für die Anhänger, die sich bereits auf die Bundesliga-Saison eingestellt hatten. Die Enttäuschung ist groß, besonders nach der verpassten Chance in der vergangenen Saison.
Ein jahr der unbeständigkeit
Die Saison der Almerienses war von Leistungsschwankungen geprägt. Obwohl das Team lange Zeit im Rennen um den direkten Aufstieg war, führten mehrere Patzer in entscheidenden Momenten dazu, dass man die Top Zwei verpasste. Deportivo und Racing Santander sicherten sich schließlich die direkten Aufstiegsplätze, während Almería auf den dritten Platz verbleiben musste. Doch die Hoffnung kehrte zurück, als im Playoff-Halbfinale Castellón ausgeschaltet wurde – die Fans glaubten wieder daran.
Das torlose Unentschieden in La Rosaleda im Hinspiel hatte den Optimismus weiter genährt. Mit Heimvorteil und einer vollgepackten Arena schien die Bühne für den ersehnten Aufstieg bereitet. Doch Málaga hatte andere Pläne. Ein überraschend starker Auftritt der Gäste und ein 1:2-Sieg verstummten die jubelnde Menge und ließen Almería erneut ohne den erhofften Lohn.

Rubis zukunft ungewiss
Die Niederlage wirft nun erneut die Frage nach der Fähigkeit des Vereins auf, den Aufstieg zu meistern. In den letzten fünf Jahren in der zweiten Liga scheiterte Almería bereits viermal an den Playoffs, dreimal unter der Leitung von Rubi. Eine erschreckende Statistik, die die Schwierigkeiten des Vereins bei diesem Sprung verdeutlicht. Lediglich in der Saison 2021/22 gelang der direkte Aufstieg.
Auch die Zukunft von Rubi selbst steht nun in den Sternen. Obwohl der katalanische Trainer einen Vertrag bis Juni 2027 besitzt, erscheint eine Fortsetzung nach zwei aufeinanderfolgenden Playoff-Eliminierungen äußerst unwahrscheinlich. Der Sommer verspricht daher wichtige Entscheidungen für den Verein, der erneut eine Saison in der zweiten Liga verbringen wird. Die Enttäuschung ist tiefgreifend, die Suche nach Konstanz und taktischer Reife muss nun fortgesetzt werden.
