Almería: aufstiegskampf beginnt – zehn gründe für zuversicht!

Nur noch ein Tag trennt den UD Almería vom Start der Aufstiegspartien! Nach verpasstem Direkterfolg lastet Druck auf den Andalusiern, doch die Hoffnung stirbt zuletzt. Und betrachtet man die Fakten, gibt es mehr als nur einen Funken Optimismus für die anstehenden Entscheidungsspiele.

Die ausgangslage: almería ist besser als die konkurrenz

Die reguläre Saison beendete Almería als Dritter – vor allen anderen Teams, die nun um den Aufstieg kämpfen. Dieser Fakt ist goldwert: Die Rückspiele der Halbfinale gegen Castellón sowie ein hypothetisches Finale werden in eigener Halle ausgetragen. Und sollte es nach Verlängerung weitergehen, hat Almería den Vorteil der besseren Ausgangsposition.

Sergio Arribas ist der Schlüsselspieler. Der Top-Torjäger der Liga kann mit seinen Treffern jederzeit den entscheidenden Unterschied machen. Im Gegensatz zur letzten Saison, in der die Offensive ohne die internationalen Ausfälle von Luis Suárez und Marc Pubill schwächelte, steht der Almeríenische Angreifer nun zur Verfügung.

Heimstärke und offensivpower: almería trifft!

Heimstärke und offensivpower: almería trifft!

Zusammen mit Racing Santander ist Almería das zweitbeste Team der Liga im eigenen Stadion. Acht Siege in Folge während der Rückrunde sprechen eine deutliche Sprache. Neun von zehn Spielen wurden im UD Almería Stadium gewonnen – ein beeindruckender Wert, der dem Gegner vor dem Spiel bereits Kopfzerbrechen bereitet.

Die Offensivabteilung der Andalusier ist eine Macht. 81 Tore in 42 Spielen sind der beste Wert seit 25 Jahren! Auch wenn die Defensive Verbesserungspotenzial besitzt, kompensiert die enorme Torgefährlichkeit dies mehr als ausreichend. Das Beispiel Burgos zeigt, dass auch eine starke Defensive nicht ausreicht, wenn die Mannschaft nicht in der Lage ist, selbst zu treffen.

Die Erinnerung an den Aufstieg 2012/13 ist noch lebendig. Damals führte Javi Gracia das Team ebenfalls in die erste Liga. Ein bemerkenswertes Detail: Almería beendete die Saison damals ebenfalls als Dritter mit 74 Punkten – exakt die gleiche Punktzahl wie in der aktuellen Saison. Die direkten Konkurrenten Villarreal und Elche erreichten damals ebenfalls den direkten Aufstieg – eine erschreckende Ähnlichkeit!

Rubi: der problemlöser

Rubi: der problemlöser

Trainer Rubi hat bereits mehrfach bewiesen, dass er in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf bewahrt und sein Team wieder auf Kurs bringt. Auch nach den enttäuschenden letzten Spielen vor dem Saisonende wird er seine Mannschaft motivieren und zu Höchstleistungen führen können. Seine Aussage vor dem entscheidenden Spiel gegen Ceuta – „Ich bin es gewohnt, Hindernisse zu überwinden“ – verdeutlicht seine unerschütterliche Entschlossenheit.

Almería hat bereits bewiesen, dass es in der Lage ist, die Konkurrenz zu besiegen. Siege gegen Castellón und Málaga im eigenen Stadion sowie ein überraschender Erfolg gegen Las Palmas auf deren Heimfeld zeigen die Stärke der Mannschaft.

Mehr als nur ein kader: die erfahrung zählt

Mehr als nur ein kader: die erfahrung zählt

Obwohl die Namen allein noch keinen Aufstieg garantieren, verfügt Almería über einen Kader mit viel Erfahrung und Talent. Zahlreiche Spieler haben bereits in der Primera División gespielt und wissen, was es bedeutet, unter Druck zu performen. Nur Las Palmas kann in dieser Disziplin möglicherweise mithalten.

Die Spieler, der Verein und das Trainerteam haben noch offene Rechnungen mit den Aufstiegspartien. Sie wollen die verpassten Chancen der Vergangenheit vergessen machen und mit aller Kraft für den Aufstieg kämpfen. Zudem herrscht die feste Überzeugung, dass Almería dieses Mal ohne die außergewöhnlichen Widrigkeiten auskommen wird, die die vergangenen Saisons beeinträchtigten.

Und schließlich gibt es da noch den zwölften Mann: Die Fans. Die treue Anhängerschaft des UD Almería wird ihr Team bedingungslos unterstützen und mit Leidenschaft anfeuern. Die Arena wird zur Hölle für den Gegner!