Alex fiva mit 40 jahren sensationell zu bronze – ein kampf bis zum limit
- Ein triumph des willens: alex fiva holt bronze in peking
- Kämpfe mit den kräften – schon nach dem ersten durchgang krämpfe
- Knappe entscheidung – silber schien für einen moment möglich
- Erfahrung als schlüssel zum erfolg auf dem langsamen kurs
- Die zukunft von alex fiva – noch keine entscheidung
- Ein besonderes rennen – die highlights im überblick
Ein triumph des willens: alex fiva holt bronze in peking
Alex Fiva, der Routinier des Schweizer Skicross-Teams, hat bei den Olympischen Winterspielen in Peking erneut bewiesen, dass Alter nur eine Zahl ist. Mit 40 Jahren sicherte er sich die Bronzemedaille – seine insgesamt zweite olympische Medaille. Ein beeindruckender Erfolg, der vor allem aufgrund der extremen Bedingungen des Rennens besonders wertvoll ist. „Es war das strengste Rennen meiner Karriere“, so Fiva im Anschluss an den Wettkampf gegenüber dem SRF.

Kämpfe mit den kräften – schon nach dem ersten durchgang krämpfe
Bereits nach dem ersten Durchgang spürte Fiva Krämpfe, da der Kurs ungewöhnlich langsam gestaltet war. „Es war Horror“, beschrieb er die Bedingungen, die ihn an seine Grenzen brachten. Dennoch kämpfte er sich durch und konnte im Finale zunächst den zweiten Platz belegen. Der Schweizer gab zu, dass er versuchte, noch einmal alles zu geben, aber seine Kräfte einfach nicht mehr ausreichten. „Es war wirklich über dem Limit“, erklärte er.

Knappe entscheidung – silber schien für einen moment möglich
Im Ziel glaubte Fiva zunächst, die Silbermedaille gewonnen zu haben. Die italienischen Konkurrenten informierten ihn jedoch, dass die Entscheidung durch ein Foto-Finish gefallen sei. Mit einem Lächeln kommentierte er: „Die Italiener meinten dann, dass sie Kollegen beim Fotofinish hätten.“ Trotzdem zeigte er sich überglücklich mit der Bronzemedaille: „Eine Medaille ist wirklich super!“
Erfahrung als schlüssel zum erfolg auf dem langsamen kurs
Fivas langjährige Erfahrung erwies sich auf dem ungewöhnlich langsamen Kurs als entscheidend. Er konnte in jeder Situation ruhig bleiben, obwohl er selbst zugab, kaum Energie gehabt zu haben, um unruhig zu werden. Ein besonderes Detail: Sein Helm war von seinen Kindern liebevoll dekoriert, die somit auch ihren Anteil an diesem Erfolg haben.
Die zukunft von alex fiva – noch keine entscheidung
Wie sieht es mit seiner sportlichen Zukunft aus? Fiva antwortete zunächst scherzhaft: „Wann sind die Olympischen Winterspiele in der Schweiz?“, wurde zitiert. Dann wurde er ernst und gab zu, noch keine Entscheidung getroffen zu haben. „Ich weiß es noch nicht. Momentan will ich einfach den Moment genießen“, so der Bronzemedaillengewinner.
Ein besonderes rennen – die highlights im überblick
- 40 Jahre alt – Alex Fiva beweist seine Klasse.
- Bronzemedaille – Die zweite olympische Medaille seiner Karriere.
- Extrem langsamer Kurs – Eine besondere Herausforderung für die Athleten.
- Familienunterstützung – Der Helm, dekoriert von seinen Kindern.
