Alessia marcuzzi: kuss-venetien mit brasilianischem investor – paparazzi knacken geheimtipp

Venedig war einst ein Geheimtipp für Liebende. Jetzt ist es das Schaufenster für Alessia Marcuzzis neue Leidenschaft. Der Paparazzo-Sensor summte, als der 53-jährige Moderation-Star Tiago Schietti, 40, an einem Kanal stehen blieb, das Kinn der Italienerin hob – und die magische Sekunde fotografierte wurde, die Ex-Footballer-Sohn Tommaso und Tochter Mia bislang nur erahnten.

Die brasilianische verbindung

Brasilien lieferte nicht nur die Kulisse, sondern auch das Drehbuch. Im Januar postete Marcuzzi Strandvideos aus Nordeste, begleitet von Freundinnen, die sie seit Castingshow-Zeiten kennt. Was sie verschwieg: Schietti verwaltet in São Paulo Kreditportfolios für ein Familienimperium, das bis 2011 die Universidade Norte do Paraná kontrollierte. Seine Trennung von Profi-Athletin Kika Laffranchi – Tochter einer Multimillionärs-Dynastie – landete 2023 auf den Titelseiten von „Quem“ und „Veja“. Gemeinsamer Sohn Giuseppe ist heute 15 Monate alt.

Die Italienerin dagegen hatte die Öffentlichkeit satt. Nach acht Ehejahren mit Produzent Paolo Calabresi Marconi klappte 2022 die Scheidung. Seither reduzierte sie TV-Jobs, flog stattdessen nach Salvador, wo sie mit Jiu-Jitsu-Schwarzgurt Schietti trainierte. Er sprach kein Wort Italienisch, sie nur Urlaubs-Portugiesisch. Trotzdem landeten sie im selben Hotel, dann im selben Flieger Richtung Europa.

Warum venedig kein zufall war

Warum venedig kein zufall war

Die Lagune ist ein Labor für Beziehungen: 124 Inseln, 400 Brücken, null Fluchtweg. Marcuzzi wählte das gleiche Palazzo, in dem sie 2001 mit Simone Inzaghi den Geburtstag ihres Sohnes feierte – diesmal mit Bodyguard statt Ballons. Die Bilder zeigen kein Plätschern, sondern ein Protokoll: Hand auf Rücken, Blick über die Schulter, Check, ob die Boote der Carabinieri patroullieren. Der Kuss kommt exakt, als die Glocke von San Marco den 15:30-Uhr-Schlag spielt – ein Zeitfenster, das die Agenturen „gold hour“ nennen, weil das Licht die Haut jünger macht als jede Filter-App.

Verlag „Chi“ zahlte laut Branchenmagazin „Prima Comunicazione“ 80 000 Euro für die Exklusiv-Bilder, „Diva e Donna“ legte nach. Für Marcuzzi ist das ein Preis, den sie nicht selbst zahlt – sondern ihre Follower. Innerhalb von 24 Stunden stieg ihr Instagram-Kanal um 120 000 Abonnenten, die Werbetreibenden buchten Spots für 25 000 Euro pro Story. Die Versicherungssumme für ihr Image: unbezahlt.

Das schweigen danach

Das schweigen danach

Kein Statement, kein Herz-Emoji, keine Sprecherin. Stattdessen postete Marcuzzi ein Schwarz-weiß-Foto ihrer Stiefel – Kommentar: „Träume laufen, bevor sie reden.“ Schietti löschte seine LinkedIn-Kontakte in Mailand. PR-Beraterin Francesca Goria erklärt: „In Italien gilt: Wer spricht, verkauft die Story billig. Wer schweigt, behält die Kontrolle.“ Die Strategie funktioniert: Die Nachfrage nach Moderations-Jobs für die 53-Jährige stieg um 35 Prozent, wie „Studio Aperto“ intern errechnete.

Die einzige, die spricht, ist Kika Laffranchi. In einer Instagram-Fragerunde schrieb sie auf Portugiesisch: „Jeder surft seine Welle.“ Gemeint: Wer nicht paddelt, kann nicht meckern. Die Wahrscheinlichkeit, dass Schietti nach Rom zieht, liegt laut brasilianischen Handelsregister-Daten bei null – seine Beteiligungs-GmbH hat Hauptsitz in Curitiba und Verwaltssitz in Dublin. Marcuzzi wiederum fliegt im Sommer nach Rio, um ihre neue Doku „Donne di Sabbia“ zu drehen – gedreht von einer Crew, die sie selbst bezahlt. Produzent: sie. Sponsor: noch offen.

Die Moral der Geschichte: In Venedig kann man sich verlieren oder finden. Marcuzzi tat beides – und kassierte am Ende die Schecks ein, die sonst die Produzenten behalten. Die Lagune hat ein Gedächtnis aus Salz und Spiegeln. Und die nächste Hochwasser-Alarmstufe ist bereits für November gemeldet. Wer dann noch küsst, entscheidet nicht das Herz, sondern der Agent, der das Boot chartern kann.