Alcaraz zieht nach monte carlo: titelverteidigung gegen geheimnis báez oder ausnahme-wawrinka

Carlos Alcaraz kehrt am Dienstag oder Mittwoch auf die vertraute rote Asche des Monte-Carlo Country Clubzurück – und muss sofort liefern. Der 20-Jährige verteidigt nicht nur seinen ersten Masters-Kracher der Sand-Saison, sondern auch die Weltspitze, die er sich in Miami zurückerobert hat.

Lospech oder glück: báez’ feuer oder wawrinkas abschieds-show

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Das Tableau beschert ihm ein Eröffnungs-Duell ohne Netz: Erst muss Sebastián Báez den 38-jährigen Stan Wawrinka bezwingen – ein Match, das die Fans in zwei Welten teilt. Der Argentinier hat gegen Alcaraz 0:3 in Head-to-Head, aber die Zahlen täuschen. Die letzte Begegnung in Buenos Aires ging über drei enge Sätze. Wawrinka? Noch nie ein Ballwechsel. Dafür ein Erbe, das in Monaco jeden Jubel bekommt. „Wenn Stan in die Tiefe dreht, kann Asche brennen“, sagt Paul Annacone im Eurosport-Studio. Die Frage lautet: Schlägt Alcaraz vor dem Viertel-Centurion, der seine Karriere nach dieser Saison beendet, ein letztes Mal auf?

Die Uhr tickt. Die Organisatoren halten Startpläze frei für Dienstag ab 11.00 Uhr und Mittwoch ab 13.30 Uhr. Wer zuerst gewinnt, bestellt sich Spanien Nummer eins. Alcaraz selbst schwärmt im spanischen Radio: „Ich liebe dieses Turnier, weil man hier nicht laufen kann – man muss fliegen.“ Gemeint ist die enge Platzgeometrie, die Return-Winner provoziert.

Die TV-Rechte liegen bei Movistar+, Kanal Vamos und dem neuen Streaming-Zweig Movistar Deportes. Parallel liefert Marca.com Minutenberichte, Live-Bälle und die Wut- und Glücks-Statements der Akteure. Radio MARCA schaltet für alle, die im Stau stehen, ein Audio-Overlay.

Die Wetter-App verspricht 19 Grad und Sonne – ideale Bedingungen für Alcaraz’ gefürchtete Forehand-Inside-Out, die auf Sand wie ein Slingshot wirkt. Doch Vorsicht: Sand ist kein harter Court. Wer zu spät rutscht, sieht dem Ball hinterher. Und wer in Monte Carlo früh scheitert, verliert mehr als nur Punkte – er verliert Selbstvertrauen vor Roland Garros.

Die Titelverteidigung beginnt mit einem Schlagerszenario. Entweder bezwingt er einen Gegner, den er schon drehrlte, oder er schreibt Tennis-Geschichte gegen einen Helden, der sich verabschiedet. Alcaraz wird nicht tappen – er wird attackieren. Die Asche von Monaco wartet darauf, wem sie die Schuhe einbrennt.