Alcaraz: US Open in Gefahr – Comeback nach Cincinnati-Absage kompliziert
Cincinnati (USA) – Der spanische Tennisstar Carlos Alcaraz steht vor einem ungewissen Comeback bei den US Open. Nach seiner Absage beim Masters 1000 Turnier in Cincinnati, das als Testlauf geplant war, ist seine Teilnahme in New York höchst fraglich.
Die Situation um Alcaraz
Alcaraz zog sich im April bei einem Match in Barcelona einen Handgelenksbruch zu. Er hatte seitdem alle wichtigen Turniere verpasst, darunter die French Open und Wimbledon. Das Turnier in Cincinnati sollte ihm die Möglichkeit geben, wieder in den Wettkampfmodus zu finden und zu testen, ob sein Handgelenk dem Belastungsdruck standhält.
“Ich habe das Handgelenk während eines Returns aufgegeben”, erklärte Alcaraz bei einer Pressekonferenz. “Die Untersuchungen zeigten einen schwerwiegenderen Schaden, als wir erwartet hatten. Ich muss auf meinen Körper hören, um zukünftige Probleme zu vermeiden.”

Bedenken und Alternativen
Ein direktes Erscheinen bei den US Open, einem Grand-Slam-Turnier mit potenziell langen Matches und hohen körperlichen Anforderungen, könnte zu riskant sein. Das Turnier in Winston-Salem bietet eine mögliche Alternative mit einer Wildcard, um unter weniger Druck die Form zu testen. Allerdings würde auch diese Option nur wenig Zeit für die Vorbereitung lassen.
Die Entscheidung hängt von Alcaraz' körperlichem Zustand in den nächsten zehn bis fünfzehn Tagen ab. Er muss beurteilen, ob er das Niveau eines Grand-Slam-Turniers bewältigen kann. Ein weiteres Zögern und eine vollständige Genesung könnten die finale Phase der Saison in Angriff nehmen, auch wenn dies den Verlust von 2000 Weltranglistenpunkten und möglicherweise den Verlust der Top-3-Position bedeuten würde.
Alcaraz trainierte gestern regulär in Murcia.
