Alcaraz: druck ade! tennis-star genießt das spiel wieder
Madrid – Carlos Alcaraz, die Nummer zwei der Weltrangliste, hat in einem Interview mit dem offiziellen ATP-Podcast von Madrid Open ein überraschendes Geständnis abgegeben: Er genießt das Tennis wieder. Nach Monaten des intensiven Leistungsdrucks und der Suche nach der optimalen Balance scheint der junge Spanier endlich seinen Weg gefunden zu haben – und das könnte für seine Konkurrenz gefährlich werden.
Neues kapitel: alcaraz übernimmt die kontrolle
Alcaraz sprach offen über den Wechsel seines Trainers und vermied dabei jegliche direkte Kritik an seinem ehemaligen Coach, Juan Carlos Ferrero. Doch die Worte des Spaniers lassen keinen Zweifel daran, dass er nun mehr Mitspracherecht genießt. „Ich habe jetzt ein Mitspracherecht, kann meine Meinung äußern, Entscheidungen treffen und sagen, was ich brauche. Ich sage, wann ich eine Pause brauche oder wann es Zeit zum Trainieren ist“, erklärte Alcaraz. Dieser neue Grad an Autonomie scheint ihm sichtlich guttut.
Der verletzungsbedingte Ausfall Alcaraz' beim diesjährigen Turnier in Madrid wirft allerdings einen Schatten auf seine ambitionierten Ziele in der Sandplatzsaison. Dennoch scheint er die Situation gelassen zu nehmen. „In der Vergangenheit haben Druck und Nervosität die Oberhand gewonnen. Heute gehe ich alles ruhiger an, versuche einfach, Spaß auf dem Platz zu haben. Das ist es, was mir wichtig ist, die Ergebnisse kommen dann von selbst.“
Die Worte Alcaraz' sind vielversprechend. Eine entspanntere Herangehensweise könnte ihm helfen, seine Konstanz zu verbessern und den Druck, der ihn in den letzten Monaten zu belasten schien, abzubauen. Der frühere Weltranglistenerste Jannik Sinner scheint davon ebenfalls zu profitieren, wie Alcaraz selbst andeutete.

Murcia, golf und die herausforderung murray
Abseits des Tennisplatzes offenbarte Alcaraz seine Leidenschaft für seine Heimat Murcia.
