Alcaraz auf monte carlo-kurs: rublev und de miñaur im visier

Carlos Alcaraz hat in Monte Carlo einen ambitionierten Start hingelegt und peilt nun den Titel an. Das Losentor war gnädig, doch der Weg zur Krone ist alles andere als ein Selbstläufer – vor allem, wenn man die vermeintlich leichten Gegner betrachtet.

Ein duell der titanen in den viertelfinals?

Ein duell der titanen in den viertelfinals?

Der junge Spanier trifft in der ersten Runde auf einen Spieler der Qualifikation, was ihm eine gewisse Erleichterung verschafft. Doch bereits im Viertelfinale könnte ein Duell mit Andrey Rublev, dem Fünften der Setzliste, anstehen. Rublev ist bekannt für seine kraftvollen Schläge und seine beeindruckende Physis – ein Gegner, der Alcaraz alles abverlangen wird. Und sollte er dieses Hürde überwinden, wartet im Halbfinale Alex de Miñaur, der als Nummer drei gesetzt ist. Der Australier ist ein schneller und aggressiver Spieler, der Alcaraz mit seinen Returnspielern in Bedrängnis bringen kann. Die Aussichten sind also alles andere als rosig für den Weltranglistenführeren.

Ein Name, der in dieser Diskussion nicht fehlen darf, ist Rafa Jódar. Der Spanier, der kürzlich in Marrakech triumphierte, hatte das Glück des Tüchtigen beim heutigen Losen. Er ist einer der drei Wildcard-Besitzer und könnte somit auf eine unerwartete Begegnung mit Alcaraz zusteuern. Die Wildcards wurden an Jódar, Martín Landaluce und den erfahrenen Stan Wawrinka vergeben – eine interessante Mischung aus aufstrebenden Talenten und etablierten Stars.

Alcaraz hat in diesem Jahr noch die Chance, wertvolle Punkte zu sammeln. Der Godó (170 Punkte) und der Mutua Madrid Open (1.000 Punkte) sind die einzigen beiden Turniere auf europäischem Sand, bei denen er seine Position für 2025 verbessern kann, nachdem er im Vorjahr in Monte Carlo, Rom und Paris triumphiert hat. Ein starkes Abschneiden ist daher von entscheidender Bedeutung, um seinen Status als König des Sandplatzes zu verteidigen.

Die Absagen von Felix Auger-Aliassime und Casper Ruud werfen jedoch einen Schatten auf das Turnier. Beide Spieler, die zu den Top 10 gehörten und Ruud im Vorjahr den Titel gewann, mussten kurzfristig ihre Teilnahme absagen. Verletzungen haben sie gezwungen, auf den Start in Monte Carlo zu verzichten, was die Konkurrenzsituation unvorhersehbar macht. Die Abwesenheit von Ruud könnte Alcaraz den Weg zum Titel ebnen, doch die anderen Spieler werden gewiss ihren Beitrag leisten.