Albanischer Fußballverband zieht Unterstützung für Infantino zurück

Der albanische Fußballverband (AFCH) hat seine Unterstützung für die erneute Kandidatur von Gianni Infantino als FIFA-Präsidentin zurückgezogen, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung hervorgeht.

In einem offiziellen Schreiben an den Generalsekretär der FIFA, Mattias Grafström, teilte der AFCH mit, dass er seine Unterstützung für Infantinos Kandidatur für eine weitere vierjährige Amtszeit als Präsident der FIFA widerruft.

Neubewertung führte zu Rückzug

Neubewertung führte zu Rückzug

Das Schreiben, unterzeichnet von AFCH-Präsident Armand Duka, besagt, dass die albanische Fußballföderation „nach weiteren internen Beratungen und einer sorgfältigen Überprüfung der Situation beschlossen hat, die zuvor gewährte Unterstützung für Infantinos Kandidatur zurückzuziehen“.

Der AFCH bekräftigt sein Engagement, eng mit der UEFA und internationalen Partnern zusammenzuarbeiten, um eine fußballorientierte Governance zu unterstützen, die auf Transparenz, Integrität und dem allgemeinen Interesse des Sports basiert.

Infantino strebt eine Wiederwahl für eine dritte und letzte Amtszeit von vier Jahren im März 2027 an, wofür er eine einfache Mehrheit von mehr als 50 % der 211 FIFA-Mitgliedsverbänden benötigt. Er hat in letzter Zeit das Vertrauen vieler Verbände verloren, insbesondere in Europa, nachdem sein Plan zur Öffnung der Fußball-Weltmeisterschaft für private Investoren gescheitert war. Neben Albanien haben bereits Wales, Serbien und Jordanien ihre Unterstützung zurückgezogen, und Medienberichten zufolge könnten demnächst auch England und Schweden folgen.