Alba berlin: saison endet bitter im halbfinale – kampfgeist reicht nicht!

Ein Knalltrauma für die Basketballerinnen von Alba Berlin! Im dritten Spiel der Halbfinalserie gegen die Rutronik Stars Keltern war die Luft raus, und die Berlinerinnen mussten sich mit 51:54 geschlagen geben. Damit ist die Saison für das Team von Lena Gohlisch vorzeitig beendet – ein schmerzlicher Rückschlag nach einer insgesamt starken Spielzeit.

Offensive im tief – keltern nutzt albas schwächen

Schon im Laufe des Spiels wurde deutlich, dass Alba vor allem an der Angriffskraft zu knabbern hatte. Die Trefferquote war erschreckend, und die Sömmeringhalle schien den Berlinerinnen den Atem zu rauben. Keltern hingegen, die amtierenden Deutschen Meisterinnen, nutzten die Schwächen der Gastgeberinnen geschickt aus und konnten sich einen wichtigen Vorsprung erarbeiten.

Die Leistung von Nationalspielerin Alexandra Wilke, die mit 17 Punkten die beste Werferin auf Seiten Kelterns war, unterstreicht die individuelle Stärke des Gegners. Ein entscheidender Faktor für den Sieg der Gäste.

Kämpferherz, aber zu wenig durchbruch

Kämpferherz, aber zu wenig durchbruch

Die zweite Halbzeit zeigte zwar einen Alba Berlin mit mehr Intensität und Wille, doch es gelang der Mannschaft nicht, das Ruder herumzureißen. Trotz eines zwischenzeitlichen Aufholens konnten die Berlinerinnen den Rückstand nicht mehr vollständig wettmachen. Die Keltern-Defensive hielt dem Druck stand, und Alba fand keine Möglichkeit, die entscheidenden Punkte zu erzielen.

Kapitänin Lena Gohlisch sprach nach dem Spiel von einer Saison mit Höhen und Tiefen. “Wir haben uns immer wieder zurückgekämpft, aber in der entscheidenden Phase hat uns die Konstanz in der Offensive gefehlt”, so Gohlisch. Der erste Pokaltitel der Alba-Frauen bleibt zwar eine schöne Erinnerung, doch der bittere Geschmack des verlorenen Halbfinales wird noch lange nachwirken.

Die Saison mag beendet sein, doch der Stolz auf die gezeigte Leistung und der Zusammenhalt in der Mannschaft bleiben bestehen. Mit einem Blick auf die Zukunft sind sich die Berlinerinnen einig: Die nächste Saison wird noch besser!