Alba Berlín: Isländischer Star Hermannsson auf dem Weg zurück – Weihnachten im Blick!
Schockmoment für alba-star
Kaum zwei Wochen sind vergangen, da für Martin Hermannsson (31), den Spielmacher von Alba Berlin, für einen kurzen Moment die Befürchtung aufkam, sein letztes Spiel im Trikot der Berliner zu haben bestritten. Während eines Einsatzes mit der isländischen Nationalmannschaft passierte die Verletzung. Ein erster Gedanke: Kreuzbandriss! Die Besorgnis war groß, doch zum Glück bestätigte sich die schlimmste Vermutung nicht. Es war lediglich eine schwere Muskelverletzung im Knie, die aber einen Einsatz im laufenden Jahr aussichtslos machte.
Hermannsson: „ich fühle mich sehr gut“
Doch jetzt scheint sich das Blatt zu wenden! Im Training am Freitag im Alba-Zentrum an der Schützenstraße zeigte sich der isländische Guard in blendender Verfassung. Dribblings, Würfe aus der Distanz und sogar ein Lay-up – Martin Hermannsson war wieder voll im Spiel. „Ich fühle mich sehr gut“, bestätigte er. „Ich kann mich gut bewegen und mache schon viele Übungen.“ Ein Comeback vor Weihnachten scheint nun realistisch!
Volle rückrunde – dringender rückkehrenbedarf?
Die Berliner haben eine volle Spielplan vor sich. Bis zum Jahresende stehen sechs Spiele an. Trotzdem will sich der erfahrene Spielmacher nicht hetzen. „Ich werde es aber nicht überstürzen“, betonte Hermannsson mit einem Augenzwinkern. „Es läuft ja auch ganz gut ohne mich.“ Alba konnte in den letzten Spielen eindrucksvoll beweisen, dass auch ohne ihren Star-Spielmacher Top-Leistungen möglich sind.
Siege ohne ende: alba dominiert!
- 10 Siege in Serie
- 11 Siege in Serie (einschließlich Champions League)
- Überzeugender Sieg gegen Frankfurt
- Erfolg im Champions League-Spiel bei Elan Chalon (Frankreich)
Wichtige spiele gegen hamburg und sabah
Am Sonntag geht es für Alba beim Tabellenletzten Hamburg zu Gast. Zwei Tage später empfängt man ein weiteres Schlusslicht, BC Sabah. Besonders wichtig ist das Spiel gegen Sabah, da es um den Gruppensieg in der Champions League geht. Coach Pedro Calles warnt jedoch vor Selbstüberschätzung: „Hamburg hat zwar noch kein Spiel gewonnen, aber sie werden mit Sicherheit noch Spiele gewinnen.“
Calles konzentriert sich auf das wesentliche
Obwohl das Spiel gegen Sabah eine vermeintlich leichte Aufgabe darstellt, betont Calles die Wichtigkeit, sich auf das eigene Spiel zu konzentrieren. „Wir müssen uns nicht zu viele Gedanken über den Gegner machen. Wir müssen einfach auf uns schauen.“ Trotzdem wird er sich nach dem Spiel gegen Hamburg intensiver mit Sabah beschäftigen, um die bestmögliche Strategie für den entscheidenden Gruppenspiel zu entwickeln. Der Rückkehrer Hermannsson könnte dabei eine Schlüsselrolle spielen!