Alba berlin holt den zwölften meistertitel – bean: "schlaf wenig, träum groß!"
Ein dramatisches Finale in München! Alba Berlin hat am Sonntagabend in einem packenden Spiel gegen den Titelverteidiger Bayern München die Deutsche Basketball Bundesliga (BBL) gewonnen und damit den zwölften Meistertitel der Vereinsgeschichte gefeiert. Das 84:81 in der ausverkauften BMW Halle krönte eine Saison voller Höhen und Tiefen und ließ die Berliner Fans im Rauschzustand zurück.
Die entscheidung fiel erst im letzten moment
Die Partie war von Anfang an ein Kampf auf Augenhöhe. Die Bayern, angeführt von dem herausragenden Andreas Obst, der 24 Punkte erzielte, wehrten sich verbissen gegen die Alba-Offensive. Doch die Berliner, angetrieben von einem unbändigen Willen und der starken Leistung von Justin Bean, konnten den Rückstand in der zweiten Halbzeit umkehren. Bean, der als wertvollster Spieler (MVP) der Finals ausgezeichnet wurde, bewies einmal mehr seine Klasse und traf wichtige Körbe, darunter auch 18 Punkte im entscheidenden Spiel – so viele wie sein Kapitän Jonas Mattisseck.
Bean über den Triumph: "Ich weiß immer noch nicht, wie wir das geschafft haben!" Der US-Amerikaner wirkte nach dem Spiel völlig überwältigt. Ein Zitat seines Sportdirektors Himar Ojeda hallte noch nach: "Wirst du heute Nacht viel schlafen?" – "Wahrscheinlich nicht!" – "Schlaf wenig, träum groß!" Ein Motto, das die Alba-Spieler an diesem Sonntag eindrucksvoll in die Tat umsetzen konnten. Es fühlt sich einfach großartig an!"

Familie und teamgeist entscheidend
Bean betonte im Anschluss an die Siegerehrung die Bedeutung der Unterstützung durch seine Familie, insbesondere seiner Frau. "Ich hätte das nicht ohne meine Familie hinbekommen können“, erklärte er sichtlich gerührt. Der Teamgeist der Berliner war ebenfalls ein entscheidender Faktor für den Erfolg. Nach einer weiteren Aufholjagd konnten sie ihren zwölften Meistertitel sichern – und das nach einer maximalen Belastung von 15 Playoff-Spielen. Ein unglaubliches Comeback in München, das in die Geschichte der BBL eingeht.
Währenddessen gab es in der WNBA enttäuschende Nachrichten für die Deutschen Isabell Fiebich und Nyara Sabally, die mit den New York Liberty erneut eine Niederlage kassierten. Doch das lenkt heute nicht vom Triumph der Alba Berlin ab. Die Berliner haben bewiesen, dass mit Leidenschaft, Teamgeist und dem Mut zum Träumen alles möglich ist. Die Fans dürfen sich auf eine spannende Zukunft freuen, während Alba Berlin sich als deutsche Basketball-Dominanz etabliert.
