Alba bautista verabschiedet sich mit platz sieben von der em
Varna, Bulgarien – Ein eher unspektakulärer Auftritt für die spanische Gymnastin Alba Bautista bei der diesjährigen Europameisterschaft im Rhythmusgymnastik. Nach verpasstem Finaldurchgang am Samstag sicherte sie sich im Einzel am Sonntag den siebten Platz, eine Enttäuschung für die ambitionierte Sportlerin.

Die qualifikation verpasst – ein bitterer start
Bereits am Samstag scheiterte Bautista knapp an der Qualifikation für den Gerätefinal, verpasste die Top-Ten mit einem Gesamtwert von 54.250 Punkten. Die Enttäuschung war deutlich zu spüren, doch Bautista zeigte sich entschlossen, im Finale mit Stock und Reifen noch einmal alles zu geben. Der Traum vom EM-Podest sollte jedoch unerfüllt bleiben.
Im Finale mit dem Reifen präsentierte sich Bautista, begleitet von der Musik von Rosalía, mit einer ausdrucksstarken Performance. Die Jury bewertete ihren Auftritt mit 28.250 Punkten, was zu einem sechsten Platz reichte. Darja Varfolomeev aus Deutschland sicherte sich hier den Sieg, gefolgt von der Italienerin Sofía Raffaeli und Sofía Ilteriakova.
Ein kleiner Patzer kostete teuer
Im zweiten Finale mit den Keulen trug Bautista ein schwarzes Outfit, eine Abwechslung zum weißen Kleid des vorherigen Finales. Zur Musik von Valeria Castro, „Cuídate“, zeigte sie eine ansprechende Routine. Ein kleiner Patzer – ein kurzzeitiger Verlust der Kontrolle über eine Keule – wurde mit einem Abzug von 0.05 Punkten geahndet. Am Ende landete sie mit 27.150 Punkten auf dem siebten Platz. Die Goldmedaille ging an die Bulgarin Stiliana Nikolova, Silber sicherte sich Mariia Borisova (Russland) und Bronze gewann Daniela Munits (Israel).
Es bleibt abzuwarten, welche sportlichen Ziele Alba Bautista sich für die Zukunft setzt. Die EM in Varna mag kein Durchbruch gewesen sein, doch ihre Leidenschaft und ihr Engagement für den Rhythmusgymnastik-Sport sind unbestreitbar. Die Saison ist zu Ende, aber die Vorbereitung auf neue Herausforderungen beginnt bereits jetzt.
