Alaba-zukunft bei real: arbeloa schwärmt von der austria-legende
Madrid – David Alaba, der ehemalige Star der Bayern München, steht vor dem Aus in Madrid. Sein Vertrag läuft im Sommer aus, und eine Verlängerung scheint unwahrscheinlich. Real Madrids Trainer Álvaro Arbeloa hat nun überraschend offen über die Situation des österreichischen Nationalspielers gesprochen und dabei seine Wertschätzung deutlich gemacht.

Ein privileg für real und die mitspieler
Die Gerüchte um Alabas Zukunft in Madrid halten sich schon seit einiger Zeit. Nach schweren Verletzungen kämpft der 33-Jährige darum, sich wieder einen Stammplatz zu erkämpfen. In der laufenden Saison kam er lediglich auf knapp 400 Einsatzminuten in 13 Pflichtspielen – ein deutliches Zeichen dafür, dass seine Rolle bei den Königlichen immer kleiner wird. Vor dem brisanten Champions-League-Viertelfinalduell gegen die Bayern, sein Ex-Klub, ließ Arbeloa seine Meinung über Alaba wissen.
„Es ist ein enormes Privileg, einen Spieler wie David Alaba im Team zu haben“, erklärte der Coach. „Nicht nur für Real Madrid, sondern auch für seine vorherigen Stationen wie Bayern München oder Österreich. Auch seine Mitspieler sind stolz, mit ihm zusammenspielen zu dürfen.“ Arbeloa betonte, dass Alaba trotz seiner reduzierten Spielzeit einen großen Einfluss auf das Team habe. „Er hat eine unglaubliche Fähigkeit, seine Werte auf das Team zu übertragen. Auch wenn er nicht immer auf dem Platz steht, ist er eine wichtige Stütze.“
Die Frage, wie es für Alaba weitergeht, bleibt jedoch offen. „Was seine Zukunft betrifft, müssen er und der Verein Klarheit schaffen“, so Arbeloa. „Aber für mich als Trainer ist es ein Privileg, ihn unterstützen zu können, und dass sich das Team auf seine Unterstützung verlassen kann.“ Es ist ein Teufelskreis: Alaba braucht Spielzeit, um seine Form zu finden und sich für einen Verbleib in Madrid zu empfehlen. Doch gerade diese Spielzeit wird ihm von Arbeloa aktuell verwehrt.
Alaba wechselte 2021 von Bayern nach Madrid und konnte mit den Madrilenen bereits zweimal die Königsklasse gewinnen. Doch die Zeiten sind vorbei, in denen er als unangefochtener Leistungsträger glänzte. Ob er sich zu einem Abschied von Real Madrid entschließen wird, um bei einem anderen Verein regelmäßig spielen zu können, wird die kommende Zeit zeigen. Die Entscheidung dürfte von Alabas sportlichen Ambitionen und den Angeboten anderer Vereine abhängen.
