Alaba-zukunft bei real: arbeloa schwärmt – und schweigt!

Madrid – Die Frage, wie es für David Alaba weitergeht, beschäftigt die Fußballwelt. Nach einer Saison voller Rückschläge und verpasster Chancen bei Real Madrid scheint die Zukunft des österreichischen Nationalspielers ungewiss. Sein Vertrag läuft im Sommer aus, und die Zeichen stehen nicht unbedingt auf Verlängerung. Nun hat sein Trainer Álvaro Arbeloa erstmals ausführlich zu der Situation Stellung bezogen – und die Fans bleiben im Ungewissen.

Ein privileg für alle beteiligten

Ein privileg für alle beteiligten

Arbeloa ließ keine Zweifel daran, dass er Alaba schätzt. „Es ist ein enormes Privileg, einen Spieler wie David Alaba im Team zu haben. Nicht nur hier in Madrid, sondern auch aufgrund seiner Leistungen bei Bayern München und in Österreich. Auch seine Mitspieler profitieren von seiner Klasse und Erfahrung.“ Die Wertschätzung des Trainers ist unverkennbar, doch er wich einer klaren Aussage über die Zukunft des Österreichers aus. Er betonte, wie wichtig Alaba für die Mannschaft ist, unabhängig von seiner Spielzeit: „Er hat eine unglaubliche Fähigkeit, seine Werte auf das Team zu übertragen.“

Die geringe Einsatzzeit in der laufenden Saison – knapp 400 Minuten in 13 Pflichtspielen aufgrund mehrerer Verletzungen – wirft Fragen auf. Trotzdem scheint Alaba eine wichtige Rolle im Umkleideraum zu spielen. Arbeloa hob seine unterstützende Wirkung hervor: „Er hilft uns sehr, auch wenn er nicht immer auf dem Platz steht.“

Die Verhandlungen zwischen Alaba und Real Madrid laufen offenbar schleppend. Während Alaba auf eine angemessene Anerkennung seiner Leistungen hofft, könnte der Verein aufgrund der hohen Gehälter und der Notwendigkeit, den Kader zu verjüngen, zögern. Es bleibt abzuwarten, ob sich die beiden Parteien noch auf eine Einigung treffen können. Das Viertelfinal-Duell gegen den FC Bayern in der Champions League könnte für Alaba die letzte Chance sein, sich in Madrid zu beweisen.

Die Entscheidung liegt nun bei Alaba und dem Verein. Arbeloa äußerte sich zurückhaltend: „Seine Zukunft muss er mit dem Verein klären. Aber als Trainer bin ich froh, ihn im Team zu haben und auf seine Erfahrung zählen zu können.“ Alaba, der seit 2021 in Madrid spielt und bereits zwei Champions-League-Titel gewann, steht vor einer wichtigen Weggabelung. Die Frage ist: Geht er einen neuen Weg oder bleibt er bei den Königlichen?

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Alaba verpasste aufgrund von Verletzungen 18 Spiele in der Liga. Das ist ein erheblicher Wert für einen Spieler seines Kalibers. Ob er diese Ausfälle noch wettmachen kann, bleibt abzuwarten.