Alaba zum ac mailand? rangnick könnte traumtransfer ermöglichen

Gerüchte um David Alaba und den AC Mailand werden immer lauter. Nach fünf Jahren beim Real Madrid könnte der österreichische Nationalspieler eine neue Herausforderung suchen – und Milan könnte der perfekte Ort dafür sein. Ein entscheidender Faktor: Trainer Ralf Rangnick, der Alaba bestens kennt und ihm bereits in der Nationalmannschaft ein gutes Auge bewiesen hat.

Ein comeback im zentrum? alabas großer wunsch

Ein comeback im zentrum? alabas großer wunsch

Alaba, der am Ende Juni seinen 34. Geburtstag feiert, hat in Madrid zwar Titel gewonnen (39 Titel in seiner Karriere!), doch seine Zeit dort war von Verletzungen geprägt. Besonders der Kreuzbandriss im Dezember 2023 setzte ihn lange außer Gefecht. Doch seine Klasse und Erfahrung sind unbestritten – und genau das könnte Milan gebrauchen. Das Interesse ist real, aber es gibt eine Bedingung, die Alaba seit Jahren hat: Er möchte im Zentrum spielen, nicht nur auf der defensiven Außenbahn, wo er bisher den Großteil seiner Karriere verbrachte.

Die mögliche Ankunft von Rangnick spielt dabei eine Schlüsselrolle. Der Coach kennt Alabas Fähigkeiten und könnte ihm im Mailänder Angriff die Chance geben, seinen Traum zu verwirklichen. Sollten Modrić und Rabiot den Verein verlassen, wäre der Weg für Alaba ins zentrale Mittelfeld geebnet. „David ist ein Verteidiger, auch wenn er es selbst vielleicht schon vergessen hat“, sagte Van Gaal einst über ihn – eine Aussage, die zeigt, wie sehr er sich im Laufe seiner Karriere weiterentwickelt hat.

Doch die Geschichte ist komplexer. Alaba hat bereits 2016 beim FC Bayern München versucht, eine Klausel einzufordern, die ihm regelmäßige Einsätze im Zentrum garantieren sollte, was aber nicht realisiert wurde. Auch der PSG scheiterte an dieser Forderung. Real Madrid war bereit, diesen Wunsch zu akzeptieren, doch die Verletzungen haben seine Pläne durchkreuzt. Jetzt könnte Milan seine letzte Chance sein.

Neben dem sportlichen Aspekt gibt es auch eine persönliche Komponente. Alaba ist ein Mensch mit starkem Glauben, der sich regelmäßig der Bibel zuwendet. Er liest Verse vor dem Spiel und hat sogar Videos davon auf Facebook gepostet – ein Zeichen seiner tiefen Spiritualität. „Ich möchte euch einen guten Start in den Tag ermöglichen, weil ich glaube, dass man den richtigen Weg einschlägt, wenn man Gott in sein Leben lässt“, erklärte er seinen Followern.

Seine Wurzeln sind multikulturell: ein nigerianischer Vater und eine philippinische Mutter, die ihn früh nach Wien holten, um ihm bessere Bildungschancen zu ermöglichen. Er wurde im Jugendalter gemobbt, was ihn aber nur stärker gemacht hat. Sein unerschrockenes Auftreten und seine taktische Intelligenz – er traute sich als junger Spieler, Ribéry auf dem Platz anzuweisen – zeugen von seiner außergewöhnlichen Persönlichkeit.

Ob Alaba tatsächlich nach Mailand wechselt, bleibt abzuwarten. Aber eines ist klar: Seine Erfahrung und sein Potenzial sind enorm. Und mit Rangnick als Coach könnte er endlich die Chance bekommen, seine Karriere im Zentrum zu vollenden. Die Entscheidung liegt nun bei Milan, ob sie bereit sind, das Risiko einzugehen und einen Spieler mit Vergangenheit zu verpflichten, der das Team entscheidend verstärken könnte.