Akpa akpro räumt ab – orban und harroui versinken im tief

Der Venezianer Akpa Akpro liefert, während seine Mitspieler Orban und Harroui straucheln. Genau das war das Bild beim jüngsten Serien-Auswärtsspiel, das Fans und Analysten gleichermaßen aufschreckt.

Warum akpro plötzlich der dauerläufer ist

Warum akpro plötzlich der dauerläufer ist

Der Mittelfeldanker lief 11,7 Kilometer – mehr als jeder andere auf dem Platz –, gewann 78 Prozent seiner Zweikämpfe und schaltete das Spiel mit Tempo-Gaben um. Kein Zufall, dass Trainer D'Aversa ihn nach dem Seitenwechsel auf die Sechser-Position stellte. Die Folge: Gegnerische Umstellungen brachen zusammen, das Tempo stieg.

Anders bei Orban. Ungewohnte Rechtsverteidiger-Position, 34 Ballverluste, zwei zu spät gestellte Grätschen – Zahlen, die selbst in der Curva Nord für Stirnrunzeln sorgten. Harroui wirkte wie in Zeitlupe: 54 Passquote, null Torschuss-Vorlagen, dazu ein verhängnisvolles Zuspiel, das direkt zum 0:2 führte. Die Statistik porträtiert zwei Spieler, die den Rhythmus verloren haben.

Positiv stechen dagegen Ostigard und Frendrup heraus. Der Norweger klärt per Kopf (acht Mal), blockt einen Schuss auf Kiste und initiert den Führungstreffer. Frendrup agiert als Antizipations-Experte: fünf Balleroberungen im Mittelfeld, 92-prozentige Passgenauigkeit, eine Vorarbeit. Solide ist hier ein Euphemismus – beide sind die Stabilitätsgaranten einer ansonsten wackeligen Abwehrkette.

Das Fazit des Tages lautet: Akpa Akpro liefert die Energie, Ostigard und Frendrup verankern die Ordnung. Wer sich nicht auf das Niveu der Drei einlässt, landet auf der Abschussliste – wie Orban und Harroui, deren Einsatzzeiten künftig womöglich schrumpfen. Die nächste Trainingseinheit beginnt in 48 Stunden, und das interne Ranking ist längst verschoben.