Akliouche wechselt für 50 Millionen Euro zum PSG

Paris – Nach dem gescheiterten Transfer von Diomande hat Paris Saint-Germain (PSG) eine deutlich günstigere Alternative gefunden, nur wenige Kilometer außerhalb von Paris. Maghnes Akliouche wird neues Mitglied des amtierenden Champions League Siegers, nachdem der Verein eine Ablösesumme von rund 50 Millionen Euro an den AS Monaco gezahlt hat.

Französischer Nationalspieler unterschreibt bis 2031

Der 24-jährige Akliouche, der bei der Weltmeisterschaft im französischen Nationalteam spielte, hat einen Vertrag bis zum Jahr 2031 unterschrieben und stellt damit die erste namhafte Verpflichtung des Klubs in der Sommertransferperiode dar. Der Rechtsfuß (mit linker Vorzugsfuß) gilt als eine der aufstrebenden Stars der französischen Liga. Er nimmt nun den nächsten Schritt in seiner Karriere und wird um den Stammplatz mit Désiré Doué konkurrieren.

Starke Leistungen in der letzten Saison

Starke Leistungen in der letzten Saison

In der vergangenen Saison bestritt Akliouche 43 Spiele für Monaco, in denen er sieben Tore erzielte und zehn Assists gab. "Ich freue mich darauf, das Trikot des PSG zu tragen und in einem großen Verein weiter zu wachsen, in dem ich alles geben möchte", erklärte der Spieler. Er zeigte sich "stolz“, in seine Heimatstadt zurückzukehren und bedankte sich bei Präsident Nasser Al-Khelaifi, Luis Campos und Trainer Luis Enrique „für das Vertrauen“.

PSG reagiert auf Diomande-Poker und verstärkt den Kader

Nachdem der PSG-Klub die Verhandlungen um Diomande aufgrund der hohen Forderungen von RB Leipzig abgebrochen hatte, konnte Akliouche nun zu einem deutlich günstigeren Preis verpflichtet werden. Die Verpflichtung erfolgte am selben Tag, an dem der ivorische Nationalspieler David Kouao für 140 Millionen Euro (fest plus variable Zahlungen) beim Real Madrid vorgestellt wurde. Akliouche ist bereits die zweite Neuverpflichtung für das Team von Luis Enrique, nach Khalil Ayari (1,5 Millionen Euro). Der Champions-League-Sieger demonstriert damit, dass er weiterhin aktiv am Transfermarkt agiert und seinen Kader verstärkt.