Afrika tobt: schiedsrichter-urteile überschatten die wm!
Die Fußballwelt steht Kopf! Was als ein einigermaßen ruhiger, teils sogar triumphaler Beginn der Weltmeisterschaft begann, ist abrupt in ein Chaos aus Empörung, Verschwörungstheorien und ungläubigem Staunen mündet. Donald Trumps unangekündigter Einmischung und die darauffolgende Entscheidung der FIFA haben eine Lawine der Kritik ausgelöst, die nun ganze Kontinente erfasst.
Die wut der pharaonen: ein turnier, das gestohlen wird?
In ganz Afrika regt sich ungläubige Wut über die Entscheidung im Spiel Ägypten gegen Argentinien. Der ägyptische Teamchef Hossam Hassan reagierte mit demonstrativem Unmut, das in einer gelben Karte mündete. „Wir wurden betrogen, wir sind Opfer einer Ungerechtigkeit!“, wetterte er nach dem Spiel und deutete an, dass die Schiedsrichterentscheidungen gezielt manipuliert wurden, um Argentinien, und damit insbesondere Lionel Messi, im Turnier zu halten. Seine Worte hallen wider das Gefühl vieler afrikanischer Fans, die sich ungerecht behandelt fühlen.
Mostafa Zico, ein weiterer Spieler der ägyptischen Nationalmannschaft, ging sogar noch härtere Worte an den Tag: „Es ist unfair, es ist offensichtlich, es ist klar. Der Schiedsrichter hat die Bemühungen eines ganzen Landes niedergerissen, er ist der Schuldige an unserer Niederlage. Das Turnier ist manipuliert!“ Diese Anschuldigungen sind ein schwerer Schlag für den Ruf des Weltfußballs.

Fake news, paranoia und der schatten trumps
Die Situation wird durch die Verbreitung von Falschmeldungen und die allgemeine Paranoia, die in der Fußballwelt herrscht, noch verschärft. Ein Foto von FIFA-Präsident Gianni Infantino, der angeblich verzweifelt einen Treffer Ägyptens bejubelte, entpuppte sich als Fälschung. Die Bilder stammen tatsächlich aus einer anderen Partie, doch die Stimmung ist angeheizt und der Verdacht der Parteilichkeit schürt die Emotionen. Auch die Veröffentlichung von Fotos, die Infantinos Tochter mit dem Trikot des Marokkanischen Nationalteams zeigen, werden nun als Hinweis auf eine geheime Sympathie gewertet, obwohl es sich vermutlich um eine ganz normale Präferenz handelt.

Frankreich blickt besorgt nach marrakesch
Das Viertelfinale zwischen Frankreich und Marokko steht vor der Tür, und auch hier sind die Nerven blank. Die Tatsache, dass die Schiedsrichterriege aus Argentiniern besteht, wird von französischen Fans und Experten misstrauisch beäugt. Die Tendenz der FIFA, bei wichtigen Spielen Schiedsrichter verschiedener Nationalitäten einzusetzen, scheint hier außer Kraft gesetzt worden zu sein – ein Umstand, der die ohnehin angespannte Atmosphäre zusätzlich belastet. Die Angst vor einer manipulierten Entscheidung zugunsten Argentiniens liegt in der Luft.
Die Affäre Balogun und die Entweihung der Fußballregeln
Der gesamte Tumult nahm seinen Lauf mit der umstrittenen Sperre des US-amerikanischen Stürmers Folarin Balogun, die auf einen vermeintlichen Regelverstoß zurückzuführen ist. Der Einmischung von Donald Trump, der sich in die Angelegenheit einklinkte und Infantino aufforderte, zu handeln, scheint dabei eine entscheidende Rolle gespielt zu haben. Diese Episode hat die heiligen Fußballregeln in Frage gestellt und das Misstrauen gegenüber den Entscheidungsträgern der FIFA weiter geschürt. Das Vertrauen in die Unparteilichkeit des Schiedsrichterwesens ist nachhaltig beschädigt.
Die Zeichen stehen auf eine spannungsgeladene Partie zwischen Frankreich und Marokko, die jedoch von einem Klima des Misstrauens und der Paranoia überschattet wird. Der WM-Titel wird nicht nur auf dem Platz, sondern auch im Hintergrund durch politische Einflussnahme und Falschinformationen entschieden.
