Adler mannheim fegen pinguins im ersten viertelfinal-duell weg
Die Adler Mannheim haben die Fischtown Pinguins im ersten Viertelfinalspiel der Deutschen Eishockey Liga mit 5:2 (2:0, 2:1, 1:1) deklassiert und der Best-of-seven-Serie die erste Machtprobe diktiert. Vor 10.500 Fans in der SAP Arena flog das Puckglück schon früh auf Seiten der Kurpfälzer.
Was niemand erwartet hatte: Der ehemalige NHL-Knipser Marc Michaelis traf bereits nach 153 Sekunden. Die Bremerhaven-Defensive stand wie gelähmt, Kris Bennett erhöhte kurz vor der Drittelpause auf 2:0. Die Pinguins wirkten wie ein Kollektiv mit angezogener Handbremse.

Powerplay-tor bringt kurze hoffnung
Phillip Bruggisser netzte in der 25. Minute beim ersten Überzahlspiel ein – 1:2, Aufbruchstimmung. Doch Nicolas Mattinen antwortete vier Minuten später. Der 29. Minute markierte den Wendepunkt. Danach war nur noch Mannheim am Drücker. Luke Esposito (34.) und Yannick Proske (50.) schraubten das Ergebnis auf 5:1, ehe Rayan Bettahar den Ehrentreffer erzielte.
Die Statistik lügt nicht: 38:21 Torschüsse, 63 % Ballbesitz im Mitteldrittel, 11 erfolgreiche Bullys in Folge – die Adler dominierten in jenen Zahlen, die Trainer um 21.35 Uhr am meisten schmerzen. Bremerhavens Coach zog bereits nach dem zweiten Gegentor seine Time-out-Karte, doch die Mannschaft fand keine Antwort auf das aggressive Forechecking der Hausherren.
Am Freitag (19.30 Uhr, MagentaSport) geht es nach Bremerhaven. Die Pinguins müssen ihre Auswärtsniederlage abhaken, sonst droht eine 0:2-Falle vor eigenem Publikum. Die Adler dagegen reisen mit Selbstvertrauen und dem Wissen, dass sie in dieser Form nur schwer zu stoppen sind. Die Serie ist noch lang, aber der erste Schlag sitzt.
