Adidas dominiert: die wm-ausrüster-bilanz zeigt krassen nike-rückschlag
Während die Fußballwelt sehnsüchtig auf die Spiele in Nordamerika wartet, offenbart eine Analyse der Ausrüster-Deals ein klares Bild: Adidas hat den Kampf um die WM-Bühne gegen Nike gewonnen. Der deutsche Gigant sticht mit einer beeindruckenden Dominanz hervor, die den Konkurrenten in die Defensive zwingt.
Die zahlen sprechen eine deutliche sprache
Bei der WM 2026 werden 48 Teams um den Titel kämpfen, und Adidas ist bereit, 29 % davon auszurüsten – das sind satte 14 von 48 Mannschaften. Dieser Erfolg wird noch durch die Bereitstellung des offiziellen Spielballs unterstrichen. Nike, einstiger Spitzenreiter mit einem Marktanteil von 41 % in Katar, muss sich mit einem bescheidenen 25 % zufrieden geben. Ein Rückschlag, der vor allem auf dem Verlust von Schlüsselverträgen beruht.
Der Wandel ist schon seit längerem im Gange. Während Adidas seine Präsenz kontinuierlich ausbaut, verliert Nike an Boden. Die Entscheidung, das Budget in Premium-Sportgüter wie den FC Barcelona zu investieren, scheint sich kurzfristig nicht auszuzahlen. Die Zahlen belegen es: Nike investierte im vergangenen Jahr 4,285 Milliarden Dollar in Sponsoring und Marketing, was einem Rückgang von 8,6 % entspricht – ein signifikanter Wert, insbesondere wenn man den gleichzeitig um 9,8 % gesunkenen Umsatz betrachtet.

Historische wendepunkte und neue partnerschaften
Die jüngsten Entwicklungen sind geprägt von strategischen Neuausrichtungen. Adidas hat nicht nur Uruguay nach 18 Jahren bei Puma zurückgewonnen, sondern sich auch die Dienste von Deutschland gesichert – ein historischer Moment, da die deutsche Nationalmannschaft seit 1954 ununterbrochen von Adidas ausgerüstet wurde. Das Ende dieser 73-jährigen Partnerschaft markiert einen Wendepunkt in der Sportwelt.
Nike verlor hingegen Portugal und Katar an Puma und Adidas, was die strategische Verschiebung des deutschen Konzerns unterstreicht. Die Konzentration auf lukrative Partnerschaften wie den FC Barcelona mag zwar langfristig sinnvoll sein, hat aber kurzfristig zu einem Verlust an Sichtbarkeit bei der WM geführt.

Puma im aufwind und die kleineren akteure
Puma schliesst als Dritter auf, investiert aber proportional zum Umsatz am meisten in Sponsoring. Mit Portugal, der Schweiz, Marokko und Neuseeland hat Puma eine solide Basis, die dem Unternehmen Auftrieb verleiht.
Neben den Schwergewichten gibt es eine wachsende Anzahl von kleineren Ausrüstern, die von der Erweiterung der WM profitieren. Kelme, Umbro, Capelli Sport, Jako, 7Saber und Saeta sind nur einige Beispiele für Marken, die in diesem Zyklus einen Platz an den Start gehen.
Adidas wird also bei der WM 2026 nicht nur den Ball liefern, sondern auch die Mehrheit der Teams auf dem Feld dominieren. Eine Demonstration von sportlichem und wirtschaftlichem Können, die Nike vor eine schwere Zäsur stellt.
