Abschied mit tränen & lächeln: dorothea wierer & franziska preuß verabschieden sich
- Emotionale momente in antholz: zwei biathlon-stars sagen adieu
- „Besser hätte es nicht sein können“: wierers dankbarkeit
- Gemeinsame ehrenrunde und „hip, hip, hurra“
- Die bedeutung von wierer für den italienischen biathlon
- Erfolge und die suche nach dem olympischen gold
- Nachwuchs geplant: die zukunft der wierers
Emotionale momente in antholz: zwei biathlon-stars sagen adieu
Antholz – Bei den Olympischen Winterspielen 2026 erlebten Biathlon-Fans einen besonders bewegenden Moment: Der Abschied von zwei herausragenden Athletinnen. Neben Franziska Preuß verabschiedete sich auch Biathlon-Ikone Dorothea Wierer emotional von der Wettkampfbahn. Die italienische Sportlerin wählte bei Sport1 wuchtige Worte, um ihre Gefühle auszudrücken.

„Besser hätte es nicht sein können“: wierers dankbarkeit
„Hier, im schönsten Stadion, hat alles angefangen und nun aufgehört“, erklärte Dorothea Wierernach ihrem letzten Rennen. „Ich habe das jetzt so viele Jahre gemacht. Besser hätte dieser Augenblick nicht sein können. Dieser Moment mit all den Fans ist mehr wert als jede Medaille.“ Auch wenn sie als Fünfte im Massenstart knapp eine weitere olympische Medaille verpasste, überquerte sie die Ziellinie mit einem strahlenden Lächeln.
Gemeinsame ehrenrunde und „hip, hip, hurra“
Gemeinsam mit Franziska Preuß genoss die in Bruneck geborene Italienerin zu den Klängen von „One moment in time“ eine freudige Ehrenrunde vor ihren jubelnden Fans. Ein spontanes „Hip, hip, hurra“ unterstrich die emotionale Verbundenheit mit dem Publikum. Die Stimmung war ausgelassen und voller Dankbarkeit für die beiden Athletinnen.
Die bedeutung von wierer für den italienischen biathlon
„Mit Franzi war es sehr cool und emotional“, gestand Wierer, spürte aber auch die Erleichterung: „Ich glaube, wir sind beide froh, dass wir es nun hinter uns haben.“ Sie betonte, dass sie durch ihre Erfolge den Biathlon in Italien populärer gemacht habe. „Ich habe Biathlon ein bisschen größer gemacht in Italien“, erklärte sie bescheiden, aber realistisch. Italien hat sich dank ihrer Leistungen als Top-Nation etabliert.
Erfolge und die suche nach dem olympischen gold
Dorothea Wierer gewann bei diesen Winterspielen mit Silber in der Mixed-Staffel ihre vierte olympische Medaille. Obwohl ihr im Einzel Edelmetall gelang, blieb ihr das ersehnte olympische Gold verwehrt. Ihr größter Erfolg war der Gewinn des Weltmeistertitels 2019 – als erste Italienerin überhaupt. Der Höhepunkt ihrer Karriere war jedoch die Heim-WM im Jahr 2020 mit zwei Gold- und zweimal Silbermedaillen.
Nachwuchs geplant: die zukunft der wierers
Teamkollege Tommaso Giacomel konnte den Abschied seiner langjährigen Teamkollegin noch nicht so recht akzeptieren: „Das ist doch kein Abschied!“ Er ist sich sicher, dass Dorothea Wierer es in ihrem wohlverdienten Ruhestand nicht ruhig angehen lassen wird und weiterhin mit Anrufen und Nachrichten für Gesprächsstoff sorgen wird. Und es gibt noch eine freudige Nachricht: Im Hause Wierer wird Nachwuchs erwartet.
