Aboukhlal: knie-op in amsterdam – comeback-zeitplan ungewiss

Schock für Torino und die marokkanische Nationalmannschaft: Zakaria Aboukhlal, der offensive Flügelspieler, musste sich in Amsterdam einer erneuten arthroskopischen Knieoperation unterziehen. Das teilte der Verein gestern Abend mit und warf einen Schatten auf die weiteren ambitionierten Ziele der Saison.

Die details der operation und die folgen für torino

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Die Revision erfolgte, um die Folgen einer früheren Knieverletzung zu beheben. Dr. Bas Pijnenburg, ein renommierter Spezialist, führte den Eingriff an, unterstützt vom medizinischen Team des Torino. Aboukhlal hat bereits mit der Rehabilitation begonnen, doch ein konkreter Zeitrahmen für seine Rückkehr auf den Rasen steht noch aus. Die medizinische Abteilung wird die Entwicklung klinisch genau beobachten und die Prognose in den kommenden Wochen präzisieren.

Der 26-Jährige, der in Rotterdam aufgewachsen ist und dessen Dynamik und Dribbelstärke dem Team in der Rückrunde so gefehlt haben könnte, war in dieser Saison bisher in 15 Ligaspielen für Torino aktiv, davon sechs von Beginn an. Besonders in den ersten vier Spielen des Jahres gehörte er als linker Flügelspieler zur Stammformation. Sein letzter Einsatz datiert vom 15. Februar, als er 45 Minuten gegen Bologna auf dem Platz stand.

Ein schwerer Verlust für Trainer Juric? Die Absenz von Aboukhlal trifft Torino vor allem im Hinblick auf die anstehenden wichtigen Spiele, in denen es gilt, die Position in der Tabelle zu festigen. Er war einer der wenigen Spieler, die konstant Gefahr im gegnerischen Strafraum erzeugten. Ob Juric nun auf alternative Taktiken oder junge Talente setzen muss, bleibt abzuwarten.

Die Nachricht kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt, da bereits andere Angreifer bei Torino mit Verletzungen zu kämpfen haben. Die Frage, wie sich das Team ohne Aboukhlals Tempo und Kreativität schlagen wird, beschäftigt nun die Fans und Experten gleichermaßen. Denn eines ist klar: Der Kader wird dünner, und die Herausforderungen für Torino werden dadurch nicht einfacher.