7. Etappe der Tour de France Femmes 2026: Entscheidung am Mont Ventoux?
Die 7. Etappe der Tour de France Femmes avec Zwift 2026, die am 7. August von La Voulte-sur-Rhône nach Mont Ventoux führt, könnte eine deutliche Vorentscheidung in der Rundfahrt bringen. Die Königsetappe mit dem Schlussanstieg zum Mont Ventoux wird vor allem die reine Leistungsfähigkeit der Favoritinnen offenlegen.
Der "Weiße Riese" als Prüfstein
Der Anstieg zum Ziel auf 1.910 Metern Höhe ist 15,7 Kilometer lang und durchschnittlich 8,8 Prozent steil. Hier spielen taktische Manöver eine untergeordnete Rolle; entscheidend werden Kletterstärke, Ausdauer und die verbliebenen Kraftreserven sein. Der Mont Ventoux, ein mythischer Berg des Radsports, ist erstmals Ziel einer Etappe der Tour de France Femmes.
Die Etappe ist aus mehreren Gründen ein sportliches Highlight: Sie ist die erste große Bergankunft der Rundfahrt, der Schlussanstieg ist schwerer und symbolträchtiger als alles zuvor, und er findet nach sechs Renntagen, einem Einzelzeitfahren und anspruchsvollen Hügeletappen statt – also zu einem Zeitpunkt, an dem Erholung, Konstanz und Substanz eine entscheidende Rolle spielen.

Der Rennverlauf im Detail
Nach dem Start in La Voulte-sur-Rhône führt die Strecke direkt zur ersten Bergwertung am Col de la Grande Limite (2. Kategorie, 515 m Höhe). Es folgen der Col du Colombier (3. Kategorie, 441 m Höhe) und der Col de Suzette (2. Kategorie, 105,3 km). Zwischenzeitlich gibt es eine Sprintwertung in Beaumes-de-Venise (97,9 km), bei der bis zu 25 Punkte für das Grüne Trikot vergeben werden.

Der finale Anstieg zum Mythos
Die offizielle Schlussauffahrt zum Mont Ventoux beginnt an der Saint-Estève-Kurve und ist 15,7 Kilometer lang mit einer durchschnittlichen Steigung von 8,8 Prozent. Die Fahrerinnen müssen dabei 1.354 Höhenmeter überwinden. Die Positionierung am Fuß des Ventoux wird entscheidend sein, da die Straße ab Saint-Estève dauerhaft steil wird.
