Spanien: var-drama besiegelt abstieg von mirandés!
Ein Herzschlagfinale in Spaniens Zweiter Liga hat am vergangenen Wochenende für bittere Tränen bei CD Mirandés gesorgt. Während Leganes den Klassenerhalt feiert, muss der Verein aus dem Norden Spaniens nach sieben Jahren in der zweiten Liga den Gang in die dritte Liga antreten – und das durch eine umstrittene VAR-Entscheidung, die viele Fans fassungslos zurückließ.

Nervosität und abseits-torjäger
Die Ausgangslage vor dem letzten Spieltag war klar: Mirandés brauchte einen Sieg gegen den direkten Konkurrenten Leganes, während ein Unentschieden für die Gäste zur Qualifikation reichte. Die erste Halbzeit war von zitternder Nervosität geprägt, Torchancen Mangelware. Doch kurz vor dem Pausenpfiff schien die Erlösung für Mirandés nahe: Salim El Jebari traf nach einer Kopfballvorbereitung von Hugo Novoa zum vermeintlichen 1:0. Der Jubel brandete auf, wurde aber abrupt durch den VAR-Check unterbrochen. Eine Fußspitze von Novoa befand sich in der Abseitszone – das Tor wurde nicht gegeben. Die Enttäuschung war greifbar.
Doch das war noch nicht alles. Nur wenige Augenblicke später, nach Wiederanpfiff, explodierte erneut die Hoffnung unter den Mirandés-Fans. Ein weiteres Tor, doch wieder winkte der Linienrichter auf Abseits. Die halbautomatische Abseitserkennung zeigte, dass die Entscheidung haargenau war – Zentimeter an der Schulter verhinderten, dass das Tor nachträglich durch den VAR anerkannt wurde. Eine Situation, die die Gemüter erhitzt und die Diskussionen über die Feinheiten der Abseitsregel neu entfacht.
Die letzten Hoffnungen auf den Klassenerhalt zerplatzten für Mirandés in der 70. Minute. Alex Millan erzielte nach einer präzisen Flanke das entscheidende 1:0 für Leganes, wodurch der Verbleib in der Zweiten Liga für die Gäste gefestigt wurde. Ein bitterer Schlag für Mirandés, der den ersten Abstieg nach sieben Jahren besiegelte. Die Saison endet somit mit einem jähen Knall für den Verein aus dem Norden Spaniens.
Die Entscheidung verdeutlicht einmal mehr die Brisanz und die Emotionen, die mit dem Abstiegskampf in Spanien einhergehen. Es bleibt abzuwarten, welche Konsequenzen diese Saison für CD Mirandés und den spanischen Fußball im Allgemeinen haben wird.
