Spanien plantzt vor trainer-wechseln: 14 klubs rüsten im sommer durch
Die Saison ist noch nicht vorbei, doch die Revolver sind schon geladen. In Spaniens Primera División könnten bis zu 14 Vereine den Trainer austauschen – ein historischer Tsunami, der die Liga in den kommenden Wochen komplett umbauen wird.
Arbeloa und das madrid-desaster
Álvaro Arbeloa wollte beim Real Madrid die große Karriere starten, doch die Realität traf hart. Copa-Aus gegen Drittligist Albacete, Champions-League-Aus in München, Meisterschaft nur noch Theorie. Sein Vertrag läuft noch ein Jahr, doch die Rücktrittsgerüchte verdichten sich mit jedem Fehltritt. Die letzten sieben Spieltage sind für ihn keine Chance mehr – sie sind ein Gericht.

Villarreal zögert, marcelino wartet
Bei Villarreal herrscht Funkstille. Marcelino, der den Klub auf Rang drei gefahren hat, wartet auf ein Lebenszeichen. Verlängerung? Fehlanzeige. Die Champions-League-Pleite und das Copa-Aus wiegen schwerer als die Liga-Bilanz. Wenn bis April nichts unterschrieben ist, ist er weg.

Betis und der europa-league-kollaps
Manuel Pellegrini galt als Mr. Konstante in Sevilla. Dann kam das 2:4 gegen Braga. 2:0-Führung, 90 Minuten Kontrolle – und dann der K.o. Die Europa-League-Auslosung war ein Schlag ins Gesicht. Der Vertrag läuft noch, doch die Stimmung kippt. Ein neuer Zyklus? Oder das Ende eines Traums?
Getafe und bordalás: trennung auf raten
José Bordalás hat Getafe wieder gerettet. Doch seine Zeit läuft im Juni aus. Kein Gespräch, kein Angebot. Der Trainer will sich nicht festlegen, der Klub wartet ab. Kein Streit, nur ein Gefühl: Beide Seiten wissen, dass es vorbei ist.
Athletic: valverde sagt tschüss
Ernesto Valverde hat es offiziell gemacht: Er wird den Athletic Bilbao verlassen. Der Mann, der die Gabarra zurückbrachte, zieht sich zurück. Die Nachfolge wird zur Prestige-Frage. Wer auch immer kommt, muss eine ganze Region tragen.
Girona, rayo und der kampf um michel und iñigo
Míchel hat Girona auf Europaparkurs geschossen. Vertrag bis Juni – und die Angebote stapeln sich. Iñigo Pérez führte Rayo ins Halbfinale der Conference League, auch er ist frei. Beide sind heiß, beide sind weg, wenn nicht sofort gehandelt wird.
Valencia: corberán unter beschuss
Carlos Corberán hat eigentlich bis 2027 unterschrieben. Doch die Fans skandieren bereits „Dimisión!“. Das Team schwankt am Abgrund. Sieben Spieltage entscheiden, ob er bleibt – oder ob Valencia wieder neu beginnt.
Die abstiegs-geiseln
Mallorca, Sevilla, Alavés, Elche, Levante, Oviedo – alle bangen um die Klasse. Demichelis, García Plaza, Quique, Sarabia, Castro, Almada: ihre Verträge sind kurz, ihre Zukunft ein Roulette. Rettung bedeutet vielleicht Verlängerung. Abstieg bedeutet Aus.
Die unantastbaren – fast
Flick, Simeone, Giráldez, Matarazzo, Lisci, Manolo González – sie gelten als sicher. Doch im Fußball gilt: Sicherheit ist eine Illusion. Ein einziges Ergebnis kann alles zerstören.
Spanien steht vor einem Sommer der Superlative. Kein Trainerposten ist sicher, kein Projekt unumstößlich. Die Liga wird neu gemischt – und die nächste Bombe tickt schon.
