Spanien kämpft sich im em-qualifikationsspiel durch
Ein schweißtreibender Sieg für die spanische Frauen-Nationalmannschaft im EM-Qualifikationsspiel gegen Griechenland! In Kozani setzte sich das Team von Trainer Joaquín Rocamora am Mittwoch mit 24:22 durch, nachdem man bereits im Hinspiel einen klaren Erfolg verbucht hatte. Doch der Weg zum Sieg war alles andere als ein Spaziergang.

Griechischer widerstand zwingt spanien zur nervenstärke
Das Hinspielergebnis von 35:15 ließ keinen Zweifel daran, dass Spanien die Partie kontrollierte. Im Rückspiel zeigte Griechenland jedoch eine ganz andere Leistung und hielt das Spiel bis zum Schluss spannend. Ein 4:8-Vorsprung in der ersten Halbzeit konnte von den „Guerreras“ nicht konsequent ausgebaut werden, und zahlreiche Fehlwürfe ließen die Partie in eine unerwartete Zitterpartie münden. Die spanischen Spielerinnen gerieten unter Druck, was sich in einer Reihe von technischen Fehlern zeigte.
Besonders die Leistung von Nicole Morales im Tor war entscheidend, als sie in den letzten Minuten einige wichtige Paraden zeigte und so den knappen Sieg sicherte. Trainer Rocamora wird nun die taktischen Aspekte analysieren müssen, um die Konstanz der Mannschaft zu verbessern.
Die kommenden Spiele, insbesondere das Duell gegen Israel am Sonntag, werden zeigen, ob die eingespielten Spielkonzepte, die Rocamora dem Team verpassen möchte, erfolgreich umgesetzt werden können. Es geht darum, die Spielweise zu verfeinern und die Stärken der einzelnen Spielerinnen optimal zu nutzen. Die Ausgangslage ist gut, doch es bleibt ein weiter Weg, um sich als ernstzunehmender EM-Anwärter zu präsentieren. Die Spannung steigt!
